Fußball Bundesliga
Schalke 04 startet mit Streit in die Rückrunde

Der vorzeitige Wechsel von Albert Streit zum FC Schalke 04 ist so gut wie perfekt. Der Mittelfeldspieler unterzieht sich am Freitag der sportärztlichen Untersuchung und verlässt Eintracht Frankfurt in der Winterpause.

Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich mit Schalke 04 auf einen vorzeitigen Wechsel von Albert Streit geeinigt. Das gaben beide Klubs am Mittwoch bekannt. Der Mittelfeldspieler, der beim Champions-League-Achtelfinalisten aus Gelsenkirchen im November bereits einen Vier-Jahres-Vertrag ab der kommenden Saison unterzeichnet hatte, verstärkt die Gelsenkirchener ab dem 1. Januar.

"Wir haben uns über einen vorzeitigen Wechsel geeinigt - vorbehaltlich einer sportmedizinischen Untersuchung, die unser Mannschaftsarzt Dr. Bernd Brexendorf am kommenden Freitag in Kiel durchführen wird", erklärte Schalkes Manager Andreas Müller.

Der Mittelfeldspieler hat sich erst kürzlichen wegen einer Läsion des Außenmeniskus einer Arthroskopie unterzogen und muss sechs Wochen pausieren. Nun soll Schalke-Arzt Brexendorf feststellen, ob der Eingriff erfolgreich ist und der Wechsel in der Winterpause machbar ist. "Albert absolviert aber bereits intensive Reha-Maßnahmen", erklärte Müller: "Wir gehen davon aus, dass er Ende Januar bereits wieder spielbereit ist."

Beide Vereine hatten sich zuvor bereits auf einen Transfer des 27-Jährigen im Sommer 2008 geeinigt. Streit hatte vor vier Wochen einen ab dem 1. Juli 2008 laufenden Vierjahresvertrag bei den Königsblauen unterschrieben. Da der Kontrakt des gebürtigen Rumänen bei den Hessen noch bis 2009 gültig war, wird eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von einer Million Euro fällig. Im Falle eines vorzeitigen Abgangs in Frankfurt soll das Doppelte an die Hessen fließen.

Streit soll Schalker Offensive aufpäppeln

Mit Streit will Schalke möglichst schnell die schwächelnde Offensivabteilung aufpäppeln. "Er ist ein Torvorbereiter, der mit guten Standards für Gefahr sorgt", sagte Müller. Streit hat für den 1. FC Köln, den VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt bislang 94 Bundesligaspiele (11 Tore) und 83 Zweitligapartien (4 Tore) bestritten.

© SID

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