Fußball Bundesliga
Schalke buhlt schon im Winter um Streit

Vizemeister FC Schalke 04 will Mittelfeldspieler Albert Streit von Eintracht Frankfurt bereits in der Winterpause verpflichten. Manager Andreas Müller kündigte in einem Interview Verhandlungen mit den Hessen an.

Mittelfeldspieler Albert Streit könnte bereits im Winter innerhalb der Bundesliga den Verein wechseln. Der Akteur von Eintracht Frankfurt, der sich mit Vizemeister Schalke 04 über einen Wechsel zur neuen Saison bereits einig ist, steht schon im Winter auf der Wunschliste der Königsblauen.

"Wir werden in der Winterpause einen Vorstoß in Richtung Frankfurt wagen. Darauf habe ich mich mit meinem Kollegen Heribert Bruchhagen schon verständigt, allerdings werden wir dabei die sportlichen Vorstellungen des anderen Vereins akzeptieren", sagte Schalkes Manager Andreas Müller vor dem Duell der beiden Bundesligakonkurrenten am kommenden Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) in Frankfurt gegenüber dem Fachblatt Reviersport.

Funkel will Streit bis zum Sommer halten

Streit, der wegen einer Knieverletzung noch bis zum Ende der Hinrunde pausieren muss, hatte vor gut drei Wochen bereits einen ab dem 1. Juli 2008 laufenden Vier-Jahres-Vertrag bei den "Knappen" unterschrieben. Da der Kontrakt des gebürtigen Rumänen bei den Hessen noch bis 2009 gültig war, wird eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von einer Million Euro fällig. Allerdings hatte Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel zuletzt betont, dass er Streit gerne bis zum Saisonende halten würde.

"Wenn die Frankfurter uns sagen, dass sie auf jeden Fall mit ihm in der Rückrunde planen, dann ist das okay und er kommt erst zur neuen Saison zu uns. Finanziell muss es für uns auch passen, denn die Summe für den Transfer im kommenden Sommer steht schließlich fest", ergänzte Müller.

"Er ist mit seinen Flanken und Freistößen einer der besten Vorbereiter der Bundesliga", hatte zuletzt Schalkes Chef-Trainer Mirko Slomka die Vorzüge des 27-Jährigen beschrieben: "Dazu ist er schnell, technisch stark und macht viel Druck im offensiven Bereich."

© SID

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