Fußball Bundesliga
Schalke klettert auf Platz zwei

Der FC Schalke 04 hat am achten Bundesliga-Spieltag einen 2:1 (2:0)-Heimsieg über Hannover 96 gefeiert. Durch den Erfolg verbesserten sich die Königsblauen in der Tabelle auf den zweiten Platz.

Schalke 04 spielt sich in der Bundesliga aus der Krise und bleibt Spitzenreiter Werder Bremen auf den Fersen. Die Königsblauen besiegten Hannover 96 2:1 (2:0) und setzten sich nach ihrer Schwächeperiode mit dem Uefa-Pokal-Aus mit dem zweiten "Dreier" hintereinander vorab in der Spitzengruppe fest. Die Niedersachsen kassierten unter ihrem neuen Trainer Dieter Hecking die erste Niederlage und bleiben auf einem Abstiegsplatz.

Dritter Sieg vor eigenem Publikum

Vor 61 000 Zuschauern in der Veltins-Arena sicherten Zlatan Bajramovic (18.) und Lewan Kobiaschwili (27.) jeweils mit ihrem ersten Saisontor den dritten Sieg im vierten Bundesliga-Heimspiel. Allerdings musste die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka nach deutlich überlegen geführter erster Halbzeit noch zittern, nachdem Jan Rosenthal in der 52. Minute den Anschlusstreffer erzielt hatte.

Schalke-Coach Slomka musste neben den verletzten Fabian Ernst, Sören Larsen, Gerald Asamoah und Mathias Abel auch seinen grippekranken Kapitän Marcelo Bordon ersetzen. Für den Brasilianer beorderte er den 21-jährigen Tim Hoogland, der erstmals seit Februar 2005 wieder ein Bundesliga-Spiel bestritt, in die Innenverteidigung. Sein Kollege und Freund Hecking setzte auf verstärkte Defensive: für Spielmacher Arnold Bruggink bot der 96-Trainer in Frank Fahrenhorst einen weiteren Abwehrspieler auf, für ihn rückte Vinicius als zweiter "Sechser" neben Hanno Balitsch ins Mittelfeld.

Youngster Rosenthal trifft

Zudem ließ Hecking erstmals den 20-jährigen Rosenthal von Beginn an spielen. Der Youngster musste allerdings beim Schalker 1:0 Lehrgeld zahlen, als ihn Bajramovic im Strafraum ausspielte und die Führung der Gastgeber erzielte. Noch schöner als der Außenrist-Treffer des Bosniers war das 2:0 durch Kobiaschwili. Der Georgier überwand 96-Torwart Robert Enke, nachdem ihn Spielmacher Lincoln per Hacke angespielt hatte. Der Brasilianer bot vor allem in der ersten Halbzeit als Regisseur des Schalker Spiels eine ganz starke Leistung, baute allerdings wie die meisten seiner Kollegen nach dem Seitenwechsel ab.

© SID

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