Fußball Bundesliga
Schalke marschiert weiter Richtung Titel

Mit dem ersten Auswärtssieg seit Anfang Februar hat Schalke 04 die Tabellenführung in der Bundesliga gefestigt und darf weiter vom ersten Meistertitel seit 49 Jahren träumen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka gewann beim abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 verdient 3:0 (2:0) und hielt die Verfolger damit vorerst auf Distanz. Dagegen taumeln die Rheinhessen nach der vierten Niederlage in Serie dem Abstieg entgegen.

Kuranyi erzielt Führung

Vor 20 300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion sorgte Nationalstürmer Kevin Kuranyi mit seinem 13. Saisontor (10.) nach einem herrlichem 50-Meter-Pass von Kapitän Marcelo Bordon für die frühe Führung der Gäste. Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw erhöhte Gerald Asamoah aus kurzer Distanz nach einer Vorlage von Kuranyi noch vor der Pause auf 2:0 (34.). Der Brasilianer Lincoln erzielte bei seiner Rückkehr nach fünfwöchiger Sperre mit einem Heber das 3:0 (71.).

Nach forschem Beginn der Mainzer übernahmen die spielerisch deutlich überlegenen Schalker mehr und mehr die Initiative. Die erste Chance führte dann auch gleich zum Führungstreffer von Kuranyi, bei dem die Mainzer Abwehr um Nationalspieler Manuel Friedrich schlecht aussah. Die Maßnahme von Schalke-Coach Slomka, anstelle des offensiveren Lewan Kobiaschwili den defensiven Mittelfeldspieler Hamit Altintop neben Fabian Ernst aufzustellen, zahlte sich im ersten Abschnitt aus. Zudem zeigte der Brasilianer Lincoln nach seiner Fünf-Spiele-Sperre als Mittelfeldregisseur ein ordentliches Comeback.

Neuer rettet vor Zidan

Denn die Angriffsbemühungen der bereits zur Pause mit Pfiffen in die Kabine verabschiedeten Mainzer endeten zumeist bereits am Strafraum der Schalker. Allein FSV-Top-Torjäger Mohamed Zidan hatte zwei gute Möglichkeiten, scheiterte aber frei vor S04-Keeper Manuel Neuer jeweils kläglich (27./39.). Dagegen hätten die Königsblauen, die zuletzt bei Werder Bremen am 4. Februar auswärts gewonnen hatten (2:0), durch den erneut starken Youngster Mesut Özil kurz vor dem Seitenwechsel schon für die Vorentscheidung sorgen können, doch der Mainzer Schlussmann Dimo Wache rettete in höchster Not (45.).

Nach der Halbzeitpause wollte FSV-Coach Jürgen Klopp mit der Einwechslung von Angreifer Ranisav Jovanovic mehr Druck auf das Gäste-Tor ausüben. Doch die Rheinhessen operierten zumeist mit langen Bällen und bereiteten der Schalker Abwehr damit kaum Probleme. Die Slomka-Elf tat dagegen nicht mehr als nötig und verlagerte sich auf vereinzelte, aber stets gefährliche Konter.

© SID

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