Fußball Bundesliga
Schalke nur mit Glück 2:2 gegen Stuttgart

In der Partie des Tabellenletzten gegen den Vorletzten haben sich Schalke 04 und der VfB Stuttgart mit 2:2 (1:1) getrennt. Das bringt keinen der beiden Clubs weiter. Ein spannendes Spiel war es dennoch.

GELSENKIRCHEN. Was soll so ein Trainerwechsel schon bringen? Der Co- wird zum Cheftrainer befördert. Jens Keller übernahm drei Tage vor dem wichtigen, einige Stuttgarter behaupteten sogar „entscheidenden“ Spiel bei Schalke 04, das Amt von ??? Gross. Was kann er in so kurzer Zeit schon bewegen?

Einiges, wie man nach dem Spiel feststellen konnte. Kellers Mannschaft hätte einen Sieg verdient gehabt, trat couragiert auf und ließ Selbstzweifel nie erkennen. Woher dieser Wandel vermutlich auch kommt, haben die Stuttgarter Fans auf einem Plakat indirekt zum Ausdruck gebracht: „Jetzt seid Ihr am Zug“ stand darauf und das heißt so viel wie: Der Trainer ist fort, jetzt habt ihr Fußball-Millionäre keine Ausrede mehr.

Wie auch immer, der VfB übernahm in der Schalker Arena die Initiative und kam durch Marica und dem starken Kuzmanovic zu guten Chancen. Die Gastgeber wirkten verunsichert und spielschwach. Folgerichtig war das 1:0 durch Tino Gebhard in der 15. Minute: Der beste VfB-Akteur, Christian Träsch, schickte Linksverteisiger Boka mit einem tollen Pass auf die Reise, der legt per Flachpass quer, so dass Gebhard nur noch einschieben musste. Kurz darauf erzielte Cacao ein reguläres 2:0, das aber nicht gegeben wurde. Das Nicht-Absteits war für das Schiedsrichtergespann allerdings auch schwer zu sehen.

Nach dieser tollen Anfangsviertelstunde überließen die Stuttgarter den Schalkern die Initiative, womit diese allerdings nur wenig anzufangen wussten. Die Sturmstars Huntelaar und Raul deuteten zwar immer wieder ihre Klasse an, aber durchschlagskräftig war das nur in Ansätzen. Das Aufbauspiel der Gastgeber war kaum anzuschauen. In dieser Phase machte der VfB allerdings auch selbst zu wenig, um die angeknockten Schalker auf die Bretter zu schicken.

Nach einer knappe Halbe Stunde fiel urplötzlich das 1:1: Beteiligt waren der bis dato schwache Schalker Rechtsaußen Edu und VfB-Keeper Ulreich. Zunächst konnte der einen Fernschuss von Edu nur zur Ecke abwehren. Und diese vermeidbare Standard nutzte Edu per Direktabnahme zum 1:1. Diesen Ball musste Ulreich zwar nicht halten, aber es gibt sicher Bundesligatorhüter, die dies getan hätten.

Das Spiel ging nun von vorne los. Und das in dieser Phase kaum ansehnlich. Es häuften sich Fouls und Nickeligkeiten, aber Chancen gab es kaum. Bis zur 45. Minute, als nach feinem Pass plötzlich Marica frei vor S04-Keeper Neuer auftauchte. Doch der Nationaltorwart konnte parieren.

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