Fußball Bundesliga
Schalke rückt an die Spitze heran

Der FC Schalke 04 hat nach einem Sieg gegen Schlusslicht Hertha BSC wieder Tuchfühlung zu Tabellenführer Bayer Leverkusen aufgenommen und darf sich neben den Bayern zu den Gewinnern des 15. Bundesliga-Spieltags zählen. Denn außer den Königsblauen und dem deutschen Rekordmeister ließen an diesem Wochenende alle Spitzenteams Punkte liegen. Für die Berliner wird die Situation im Tabellenkeller dagegen immer prekärer. Hertha-Trainer Funkel war aber vor allem sauer über die Leistung des Schiedsrichters.

Kevin Kuranyi mit seinem 100. Bundesligator und Rafinha mit einem vewandelten Elfmeter in der Nachspielzeit führten Schalke näher an die Spitze der Bundesliga. Kuranyis Kopfballtreffer in der 59. Minute und Rafinhas erster Saisontreffer sicherten den "Köningsblauen" einen glanzlosen 2:0 (0:0)-Sieg gegen Schlusslicht Hertha BSC Berlin. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath verkürzte damit den Rückstand auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen auf drei Punkte und zog mit dem Tabellen-Zweiten Werder Bremen, der in Köln am Nachmittag nicht über ein 0:0 hinauskam, nach Zählern gleich. Kuranyis Treffer war alerdings stark abseitsverdächtig. Schalke-Trainer Magath, der zum 300. Mal als Bundesligatrainer auf der Bank saß, freute sich dennoch über sein erfolgreiches Jubiläum.

Für die Berliner wird die Situation im Tabellenkeller immer prekärer. Mit fünf Punkten nach 15 Spieltagen ist die Hertha der schlechteste Bundesliga-Klub, seit die legendäre Tasmania Berlin 1965 im gleichen Zeitraum nur vier Zähler holte. Nach 14 Spielen in Folge ohne Sieg beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz bereits sieben Punkte.

Magath: "Froh, das Spiel gewonnen zu haben"

"Ich bin froh, dass die Mannschaft das Spiel noch gewonnen hat, denn die Berliner haben das gut gemacht und wir lange kein Mittel gefunden", sagte Magath: "Ich wollte in der ersten Halbzeit über die Flügel spielen. Das hat nicht so gefruchtet. Danach habe ich es mit einer zweiten Spitze probiert. Das war dann bisschen besser."

Sein Gegenüber Funkel war dagegen sauer über die Leistung des Schiedsrichters: "Schalke hätte nie ein Tor geschossen, wenn das Abseitstor nicht gegeben worden wäre. Solche Entscheidungen sind sehr fragwürdig."

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