Fußball Bundesliga
Schalke verbucht Heimsieg gegen Mainz

Am 16. Bundesliga-Spieltag hat der FC Schalke 04 durch einen 1:0 (0:0)-Heimerfolg gegen den FSV Mainz 05 den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten. Den Treffer für die Königsblauen erzielte Marcelo Bordon (58.).

Auf den Paukenschlag ihres Trainers Ralf Rangnick hat die Mannschaft von Schalke 04 mit einem wichtigen Sieg geantwortet. Einen Tag nach der Ankündigung des Coaches, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, setzte der Vizemeister mit einem 1:0 (0:0) gegen den FSV Mainz 05 seine Aufholjagd in der Bundesliga fort. Mit 13 von 15 möglichen Punkten aus den vergangenen fünf Spielen bleiben die Königsblauen im Rennen um einen Champions-League-Platz, um nach dem Aus am vergangenen Dienstag schnell in die "Königsklasse" zurückzukehren.

Vor 61 524 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena erzielte Marcelo Bordon das Siegtor für den Tabellenvierten. Der brasilianische Abwehrchef überwand nach einer Freistoßflanke seines Landsmannes Lincoln in der 58. Minute FSV-Torhüter Dimo Wache. Die frühe Führung für das Rangnick-Team hatte Levan Kobiaschwili in der 17. Minute verpasst, als er mit einem Elfmeter an Wache scheiterte. Schiedsrichter Felix Brych (München) hatte nach einem vermeintlichen Foulspiel des künftigen Schalkers Mathias Abel an Kevin Kuranyi fälschlicherweise auf Strafstoß entschieden.

Die Schalker Fans feierten Trainer Rangnick mit Sprechchören und machten auf Transparenten ihre Meinung deutlich. "Wir sind die politischen Possenspiele leid, darauf haben wir keinen Bock mehr", hieß es in Anspielung auf die Begründung des Schwaben, der nach der Hinhaltetaktik des Schalker Vorstandes am Freitag die Konsequenzen gezogen hatte. "Intrigen-Vorstand raus - Ralf, wir sind auch traurig", lautete ein anderes Spruchband.

Gegen die Mainzer, die zuvor nur eines von fünf Spielen verloren hatten, taten sich die Schalker vier Tage nach dem 2:3 beim AC Mailand sehr schwer. Weil Spielmacher Lincoln wieder einmal nicht an seine Bestform anknüpfen konnte, fehlten die Ideen in der Offensive. Zudem vergab Kobiaschwili mit seinem verschossenen Elfmeter die Chance, die Nerven früh zu beruhigen.

© SID

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