Fußball Bundesliga
Schalke verpasst in Nürnberg erneute Tabellenführung

Schalke 04 hat nach einer mageren Nullnummer die Tabellenführung in der Bundesliga verloren. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka kam im Duell der Altmeister beim 1. FC Nürnberg über ein 0:0 nicht hinaus und musste Werder Bremen auf Grund des besseren Torverhältnisses an sich vorbeiziehen lassen. Nach vier Siegen in Folge musste sich Schalke wieder einmal mit einem Remis begnügen, blieb gleichzeitig aber im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage. Der 1. FCN, der seit März 1999 gegen Schalke nicht mehr gewonnen hat, spielte bereits zum zehnten Mal in dieser Saison nur unentschieden und bleibt weiterhin im Tabellenmittelfeld.

Die 43 242 Zuschauer in Nürnberg sahen ein kampfbetontes, spielerisch aber schwaches Bundesligaspiel. Schalke kontrollierte zunächst das Geschehen, ohne dabei zu glänzen und hatte durch Kevin Kuranyi (9.) auch die erste gute Tormöglichkeit. Dessen Kopfball verfehlte aber knapp das Club-Gehäuse. Die Gastgeber legten erst nach einer Viertelstunde den Respekt ab und kamen besser ins Spiel.

In der 18. Minute rettete der Schalker Christian Pander in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Robert Vittek. Die beste Gelegenheit vor der Pause ließ jedoch auf der anderen Seite erneut Kuranyi aus. Nach einer Flanke von Peter Lövenkrands kam der Schalker Angreifer aus kurzer Distanz völlig frei zum Kopfball.

Nürnbergs Keeper Raphael Schäfer hatte jedoch wenig Mühe. Nicht nur in dieser Szene offenbarten sich nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Brasilianers Glauber in der Nürnberger Innenverteidigung einige Abstimmungsprobleme.

Nach dem Wechsel verflachte das Spiel zusehends. Bei beiden Mannschaften hatte man den Eindruck, dass sie mit dem 0:0 zufrieden waren, wobei die Nürnberger noch die besseren Chancen hatten. Iwan Sajenko hatte das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte in der 61. Minute aber am gut reagierenden Manuel Neuer im Schalker Tor. Neun Minuten später schoss Jan Kristiansen knapp daneben. Für die Gäste brachte auch die Hereinnahme von Spielmacher Lincoln in der Schlussphase nicht mehr den gewünschten Erfolg.

© SID

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