Fußball Bundesliga
Schalke will Lincoln gehen lassen

Die Wege von Bundesligist Schalke 04 und Spielmacher Lincoln scheinen sich zu trennen. "Wenn ein Spieler nicht mehr hier spielen möchte, dann sind wir uns alle einig, dass wir ihn abgeben sollten", sagte Manager Müller.

Schalke 04 will Spielmacher Lincoln bei dessen Wechsel-Plänen offenbar keine Steine in den Weg legen. "Wenn ein Spieler nicht mehr hier spielen möchte, dann sind wir uns alle einig, dass wir ihn abgeben sollten", sagte Manager Andreas Müller auf der Jahreshauptversammlung der "Königsblauen" am Montagabend. Für den Brasilianer liegt ein Angebot des türkischen Spitzenklubs Galatasaray Istanbul vor. "Aber eine Entscheidung ist noch nicht gefallen", sagte Müller weiter.

Schalke hatte Lincoln ursprünglich eine Verlängerung des 2008 auslaufenden Vertrages angeboten. Doch der 28-Jährige, der 2004 vom 1. FC Kaiserslautern kam, liebäugelt mit einem Wechsel in die Türkei.

Streit um Höhe der Ablösesumme

Offenbar geht es nur noch um die Höhe der Ablösesumme. Schalke fordert angeblich acht Mill. Euro, Galatasaray will deutlich weniger bezahlen. Lincoln war auf Schalke in die Kritik geraten, weil er mit seiner Roten Karte in der Schlussphase der Saison seine Mannschaft schwächte und nach seiner Rückkehr enttäuschende Leistungen bot.

"Das ist ein sportlicher Verlust", sagte Müller: "Aber wir haben genügend junge Spieler in der Hinterhand." Vor allem der 18-jährige Mesut Özil könne auf Sicht der Schalker Spielmacher werden. "Doch wir werden noch tätig werden und noch einen Spieler holen", kündigte der Manager an.

© SID

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