Fußball-Bundesliga
Schalker Befreiungsschlag im Borussia-Park

Schalke 04 hat mit seinem Trainer Mirko Slomka den Befreiungsschlag geschafft und für Borussia Mönchengladbach den Abstiegskampf in der Bundesliga eingeläutet. Die "Königsblauen" verbuchten mit dem 2:0 (2:0) im Borussia-Park ihren dritten Auswärtssieg und bleiben damit dem Führungsduo Werder Bremen und VfB Stuttgart auf den Fersen. Zugleich verschaffte der siebenmalige deutsche Meister seinem Coach Slomka, der zuletzt nach der Degradierung von Stammtorhüter Frank Rost noch mehr unter Zugzwang stand, wieder ein wenig mehr Ruhe.

Dagegen werden die Zeiten für Gladbachs Coach Jupp Heynckes härter, denn sein Team kassierte die zweite Heimniederlage in Folge. Zudem stehen für die Gladbacher erstmals seit drei Jahren wieder vier Bundesliga-Niederlagen hintereinander zu Buche. Zuletzt war dies den Gladbachern vom dritten bis zum siebten Spieltag der Saison 2003/2 004 passiert. Zudem warten die "Fohlen" mittlerweile seit 296 Minuten auf ein Tor.

Gladbachs Abwehrspieler Ze Antonio hatte die Niederlage mit einem kuriosen Eigentor in der elften Minute eingeleitet. Den zweiten Schalker Treffer erzielte Gustavo Varela bereits in der 31. Minute.

Vor 52 018 Zuschauern hatte Heynckes seine Mannschaft gegenüber dem 0:1 am vorigen Sonntag bei Eintracht Frankfurt auf vier Positionen verändert. Bernd Thijs, Vaclav Sverkos und Nationalstürmer Oliver Neuville rückten für Federico Insua, Nando Rafael und Kahe in die Anfangsformation. Zudem ging der Borussia-Trainer angesichts seiner großen Personalsorgen in der Abwehr das Risiko ein, den erst 18 Jahre alten Tim Rubink von Beginn an spielen zu lassen. Der Bundesliga-Debütant, der normalerweise in der Gladbacher U19 spielt, musste dann gleich seine ersten harten Erfahrungen im Oberhaus sammeln. In der elften Minute schoss er bei einem versuchten Befreiungsschlag Schalkes Hamit Altintop an. Von dessen Fuß prallte der Ball ans Bein von Ze Antonio und von dort ins Gladbacher Tor. Auch vor dem zweiten Schalker Treffer ließ sich Rubink von Altintop düpieren. In der Halbzeit hatte Heynckes ein Einsehen und nahm Rubink aus dem Spiel.

Die Gladbacher zeigten zu keiner Phase des Spiels gelungene Offensivaktionen und blieben zumeist harmlos. Schalke dagegen ließ sich anders als noch am vorigen Sonntag beim 2:2 gegen Bayern München die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. Die Gelsenkirchener zeigten über weite Phasen eine souveräne Partie.

© SID

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