Fußball Bundesliga
Schalker Varela schon sehr bald zurück

Schalke 04 kann deutlich früher als erwartet mit der Rückkehr von Gustavo Varela rechnen. Der Uruguayer hat keinen Kreuzbandriss erlitten und soll Ende März wieder spielen. Ins Training zurückgekehrt ist Gerald Asamoah.

Nach den Tiefschlägen der vergangenen Wochen darf sich der FC Schalke 04 endlich wieder über eine gute Nachricht freuen. Gustavo Varela kehrt wesentlich früher als angenommen in den Kader des Bundesliga-Tabellenführers zurück. Der uruguayische Nationalspieler kommt nächsten Montag (12. März) aus seiner Heimat zurück, wo er sich bei Dr. Carlos Suero einer Operation am Meniskus unterzogen hatte.

Kein Kreuzbandriss

Varela hatte am 10. Februar im Heimspiel der Königsblauen gegen Hertha BSC Berlin (2:0) eine Verletzung am rechten Knie erlitten, die zunächst als Riss des vorderen Kreuzbandes diagnostiziert wurde und für den Offensivspieler das Ende der laufenden Saison bedeutet hätte.

Eine Arthroskopie ergab, dass das Kreuzband zwar beschädigt wurde, aber nicht gerissen war und daher konservativ behandelt werden kann. Varela will am Dienstag nächster Woche erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren und hält selbst einen Teileinsatz im Spitzenspiel daheim gegen den VfB Stuttgart (18. März, 15.30 Uhr, live bei arena) nicht für ausgeschlossen.

Asamoah wieder im Training

Nationalspieler Gerald Asamoah ist unterdessen über fünf Monate nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch seinem Comeback bei Schalke ein großes Stück nähergekommen. Der 28-Jährige absolvierte am Dienstag erstmals wieder das volle Trainingsprogramm bei den Königsblauen. Für einen Einsatz im Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei arena) bei Hannover 96 sowie eine Woche später gegen den VfB Stuttgart ist der Stürmer aber noch nicht vorgesehen. "Geplant ist, dass ich Ende des Monats wieder zur Verfügung stehe", sagte Asamoah.

Der WM-Teilnehmer hatte am 28. September bei der Schalker 1:3-Niederlage im Uefa-Cup beim AS Nancy einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten. Anfang des Jahres waren ihm die Schrauben im linken Bein entfernt worden.

© SID

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