Fußball Bundesliga
Schalkes Rafinha bleibt vorerst noch in Brasilien

Der Brasilianer Rafinha von Bundesligist Schalke 04 wird mit Erlaubnis von Trainer Felix Magath zunächst weiter in Brasilien bleiben. Unterdessen fällt Mineiro mehrere Wochen aus.

Der Brasilianer Rafinha sorgt bei Bundesligist Schalke 04 weiter für Aufregung. Am Donnerstag erschien der Brasilianer nach seinem zehntägigen Sonderurlaub nicht wie vereinbart zum Training und ließ Trainer und Manager Felix Magath zunächst ratlos zurück. "Es wäre schön gewesen, wenn er da gewesen wäre", sagte Magath.

Erst bei einem Telefonat am Abend stellte sich dann heraus, dass Rafinha immer noch in Brasilien ist. Dort darf er nun eine weitere Woche bleiben. "Ich habe Rafinha erlaubt, länger in seiner Heimat zu bleiben, damit er dort seine Angelegenheiten regeln kann. Er hatte eine schwere Phase zu durchlaufen, weil ihm Berater den Kopf verdreht haben. Das hat er erkannt und nun einen Schlussstrich unter dieses Kapitel gezogen", sagte Magath.

"Ich glaube, dass es ihm ernst ist"

Im nächsten Ligaspiel gegen den beim 1. FC Köln am Sonntag (17.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) wird Rafinha nun fehlen. Magath: "Ich verzichte jetzt ein Spiel auf ihn, weil ich davon ausgehe, dass er danach wieder mit klarem Kopf und vollem Einsatz für Schalke 04 spielen wird. Rafinha wird seine Familie nach Deutschland holen und ich glaube ihm, dass es ihm ernst ist, hier neu anzufangen."

Magath hatte Rafinha am 31. August selbst für zunächst unbestimmte Zeit vom Training befreit, nachdem es zuvor großen Wirbel um einen möglichen Weggang des wechselwilligen Spielers gegeben hatte. Auch die eigenen Fans hatten Rafinha ausgepfiffen. Rafinha war dann nach Brasilien zu seiner Lebensgefährtin Carolina und Töchterchen Marie-Luiza gereist.

Mineiro am Meniskus operiert

Neben Rafinha wird den Schalkern in Köln auch Mittelfeldspieler Mineiro fehlen, der drei bis vier Wochen ausfällt. Der 34-jährige Brasilianer unterzog sich bei Dr. Jürgen Eichhorn in Augsburg einer Operation am linken Außenmeniskus.

Mineiro war als Ersatz für den ebenfalls seit Wochen verletzten ehemaligen deutschen und künftigen US-Nationalspieler Jermaine Jones (Haarriss im linken Schienbein) verpflichtet worden.

© SID

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