Fußball Bundesliga
Schalkes Spieler sollen "Schrauben anziehen"

Nach der Pokalpleite beim 1. FC Köln hat Manager Andreas Müller seine Mannen von Schalke 04 erneut in die Pflicht genommen. "Der Trainer arbeitet hart - aber bei den Spielern müssen die Schrauben angezogen werden".

Nach der 2:4-Pokalpleite beim Zweitligisten 1. FC Köln wurde beim Bundesligisten Schalke 04 erneut Tacheles geredet. Manager Andreas Müller forderte die Spieler der Königsblauen auf, mehr an sich zu arbeiten. Eine Trennung von Trainer Mirko Slomka sei dagegen kein Thema.

"Einige Spieler haben nicht mal annähernd Normalform. Deshalb kommt unsere Qualität als Mannschaft nicht durch", sagte Müller im kicker-Interview, "meiner Ansicht nach sind vor allem die Spieler gefordert. Noch härter als bisher. Der Trainer arbeitet hart - aber bei den Spielern müssen die Schrauben angezogen werden. Da wird der Trainer konsequent sein. Wir müssen uns Dampf machen, um Bremen und den Bayern in der Liga auf Dauer Dampf zu machen." Müller erklärte, man sei von Slomka überzeugt, dieser sei fachlich top.

Kuranyi wird zu "oft auch ungerecht herausgepickt"

Der Manager appellierte an Nationalstürmer Kevin Kuranyi, sich selbst aus dem Formtief zu kämpfen: "Kevin muss jetzt mehr tun. Er muss die gnadenlose Bereitschaft haben, sich rauszukämpfen." Das gelte allerdings für andere Spieler genauso, "Kevin wird mir zu oft und oft auch ungerecht herausgepickt".

Kuranyi war vom Klub nach dem Köln-Spiel mit einer Geldstrafe belegt worden. Der Angreifer war am Dienstag nach seiner Auswechslung in der Halbzeit in der Mannschaftskabine geblieben und hatte damit gegen den Kodex verstoßen, wonach sich ausgewechselte Spieler auf die Bank zu setzen haben.

Ex-Profi Müller ist indes von der Schalker Mannschaft trotz des Pokal-k.o. und des Ausscheidens im Uefa-Cup gegen Nancy überzeugt: "Ich würde von der Mannschaft nicht verlangen, dass sie um den Titel spielt, wenn ich ihr das nicht zutrauen würde. Aber: Die Form einzelner Spieler ergibt ein Gesamtbild, das nicht passt. Manche Spieler zeigen sich zu wenig."

© SID

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