Fußball Bundesliga
Schiedsrichter ziehen Zwischenfazit

Der Hoyzer-Skandal ist Vergangenheit: Das deutsche Schiedsrichterwesen versucht bei seiner Halbzeittagung die Normalität in den Vordergrund zu stellen. Insgesamt ist man mit den Leistungen aus der Hinrunde zufrieden.

Am Wochenende findet in Frankfurt die Halbzeittagung der deutschen Schiedsrichter statt. Nach der Skandalsaison 2004/05, in der der ehemalige Zweitliga-Schiedsrichter Robert Hoyzer eine Hauptrolle spielte, versucht man, zurück zur Normalität zu finden.

Der kürzlich erneut zum weltbesten Unparteiischen gewählte Markus Merk will das deutsche Schiedsrichterwesen nicht pauschal verurteilt sehen: "Ebenso wie die Tatsache, dass Spieler in den Skandal verwickelt waren, nicht dazu führen kann, dass man jetzt alle Spieler verdammt, muss man auch bei Schiedsrichtern sagen: Es waren Einzelfälle".

Zum Auftakt am Freitag stand die Fitness im Vordergrund: Die 40 angereisten Erst- und Zweitliga-Schiedsrichter bereiteten sich auf den Test des Weltverbandes Fifa am Samstagmorgen vor. Im Anschluss besucht der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, die Unparteiischen. Zudem werden die Referees Spielszenen aus der Hinrunde analysieren.

Der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, Volker Roth (Salzgitter), zog vorab bereits ein positives Fazit der Leistungen in der Hinrunde, monierte aber insbesondere zwei Fehlentscheidungen: "Dass in Mainz der falsche Spieler verwarnt und in Rostock gar der falsche vom Platz gestellt wird, das darf nicht passieren", sagte Roth.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%