Fußball Bundesliga
Schlussspurt lässt Hannover in Rostock jubeln

Drei Tore in den letzten sieben Minuten haben Hannover 96 zum Auftakt des 15. Bundesliga-Spieltags ein 3:0 (0:0) bei Hansa Rostock beschert. Frank Fahrenhorst, Mike Hanke und Jiri Stajner ließen die Niedersachsen jubeln.

Hannover 96 ist in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Niedersachsen kamen zum Auftakt des 15. Spieltages in der Bundesliga dank der späten Treffer von Frank Fahrenhorst (84.), Mike Hanke (86.) und Jiri Stajner (87.) zu einem 3:0 (0:0)-Sieg bei Hansa Rostock und konnten damit nach zuletzt zwei Pleiten wieder dreifach punkten. Die 96er kletterten durch den siebten Saisonsieg auf den sechsten Tabellenplatz, Hansa befindet sich dagegen als Tabellen-15. weiter in Abstiegsgefahr.

Vor 17 000 Zuschauern bei kalten Witterungsbedingungen startete Hannover furios und schnürte die Gäste in der Anfangsphase minutenlang in deren Hälfte ein. Die Niedersachsen, die noch kurz vor Spielbeginn ihr Interesse an die Bayern-Profis Valerien Ismael und Jan Schlaudraff bekundet hatten, hatten die größte Chance durch den aufgerückten Abwehrspieler Frank Fahrenhorst, dessen Kopfball (11.) der Rostocker Tobias Rathgeb von der Torlinie kratze.

Hansa begann dagegen nervös und lud den Gegner durch Abspielfehler förmlich zu Torchancen ein. Torhüter Stefan Wächter wirkte unsicher und hatte große Mühe bei Fernschüssen des spielfreudigen Mike Hanke (2.) und von Sergio Pinto (17.).

Hannovers Trainer Dieter Hecking musste kurzfristig noch zwei Umstellungen vornehmen. Für Abwehr-Routinier Michael Tarnat (Magen-Darm) rückte Christian Schulz auf die linke Seite der Viererkette. Im Mittelfeld kam Benjamin Lauth für den am Knie verletzten Jan Rosenthal von Beginn an zum Einsatz, wurde aber nach 69 Minuten ausgewechselt und fiel nicht sonderlich auf.

Hansa legte erst zu Ende der ersten Halbzeit seine Scheu ab. Victor Agali, der zuletzt wegen seiner Abschlussschwäche kritisiert worden war, hatte mit einem Drehschuss (37.), der knapp am Tor vorbeistrich, die beste Möglichkeit. Agali war oft anspielbar und arbeitete sehr viel für seine Mannschaft.

Zur zweiten Hälfte musste Hannover 96 dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und zog sich zunächst in die eigene Hälfte zurück. Hansa konnte sich Feldvorteile erarbeiten und hatte durch den eingewechselten Heath Pearce gleich im Zehn-Minuten-Takt drei Großchancen (58./65./77.). Doch im Abschluss zeigte der US-Amerikaner vor Hannover-Keeper Enke ein zu schwaches Nervenkostüm. Für Hannover hatte der eingewechselte Vahid Hashemian eine Großchance, als er aus kurzer Distanz vergab.

© SID

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