Fußball Bundesliga
Schweinsteiger will "wissen, woran er ist"

Bastian Schweinsteiger hat den Führungsstil bei Bayern München kritisiert. Der Nationalspieler beschwerte sich in einem Interview indirekt über die Kritik von Manager Uli Hoeneß.

Nationalspieler Bastian Schweinsteiger fordert von seinem Arbeitgeber Bayern München mehr Anerkennung. "In einer Saison bist du hier ein guter Spieler, ein Eckpfeiler, dann genügst du plötzlich den Ansprüchen nicht mehr. Beim FC Bayern spürst du vor allem als Spieler aus dem eigenen Nachwuchs selten, woran du hier bist", sagte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler der Münchner Abendzeitung.

Schweinsteigers Aussage ist wohl als Reaktion auf die Kritik von Uli Hoeneß zu verstehen. Der Bayern-Manager hatte Schweinsteiger wie auch dessen Kollegen Lukas Podolski im Laufe der vergangenen Saison wiederholt vorgeworfen, sein Potenzial nicht auszuschöpfen und noch immer den Erlebnissen der WM 2006 hinterher zu hängen.

"Das geht an die Substanz"

Weder Schweinsteiger noch Podolski wollten Hoeneß´Äußerungen damals kommentieren. "Die WM war ein Event der Superlative. Wir konnten danach kaum regenerieren, hatten zweieinhalb Wochen Urlaub. Danach waren nur Spiele, Spiele, Spiele. Das geht an die Substanz. Ich suche keine Ausreden, aber das ist ein Grund, warum wir nicht so gut gespielt haben", sagte Schweinsteiger nun.

Schweinsteiger bezeichnete es außerdem als "große Belastung für den Kopf", beim FC Bayern Profi zu sein. Er kam 1998 als 13-Jähriger nach München, seine ersten Bundesligaspiele bestritt "Schweini" in der Saison 2002/2 003. Im Juni 2004 debütierte er in der Nationalelf.

© SID

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