Fußball Bundesliga
Schwere Knieverletzung gefährdet Lucios Karriere

Lucio ist erfolgreich am Knie operiert worden. Doch die schwere Verletzung, die sich der Profi von Hertha BSC Berlin im Spiel gegen Schalke zugezogen hat, droht sogar die Karriere des Brasilianers zu gefährden.

Die Saison hatte für Lucio von Hertha BSC Berlin sehr vielversprechend begonnen, doch bereits am achten Spieltag ist die Freude in Frust umgeschlagen. Der Brasilianer ist nach seiner schweren Verletzung aus dem Spiel bei Schalke 04 (0:1) am Samstagabend zweieinhalb Stunden von Dr. Christian Schenk im österreichischen Schruns operiert worden. "Die Operation ist gut verlaufen. Lucio wird in fünf Tagen nach Berlin zurückkehren", sagte Hertha-Mannschaftsarzt Dr. Ulrich Schleicher.

Die Diagnose für den 28 Jahre alten Mittelfeldspieler war niederschmetternd: Patellasehneneinriss, Riss des vorderen Kreuzbandes und des Innenbandes sowie Innenmeniskusriss. "Wenn alles optimal verläuft, muss er sechs bis neun Monate pausieren", sagte Schleicher, der allerdings auch die Möglichkeit eines Karriereendes nicht ausschloss: "Lucio muss genügend Zeit bekommen, um uneingeschränkt zurückzukommen."

Hoeneß: "Wir tun alles dafür, dass Lucio bestmöglich versorgt wird"

Der kleine Brasilianer war bei einem Zweikampf mit Peter Lövenkrands in der 63. Minute im Rasen hängengeblieben und hatte sich dabei den "Totalschaden" im Knie zugezogen. "Wir tun alles dafür, dass Lucio bestmöglich versorgt wird", sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß.

Hertha hatte seinen Neuzugang, der im Sommer für 1,75 Mill. Euro von Palmeiras Sao Paulo an die Spree gewechselt war und bislang in allen acht Saisonspielen zum Einsatz kam, in die Obhut des österreichischen Knie-Spezialisten Schenk gegeben. Der Top-Mediziner hatte bereits Ski-Stars wie Renate Götschl vor dem Karriereende bewahrt.

Über Schmerzen klagte auch Herthas Abwehrspieler Sofian Chahed. Der 24 Jahre alte Deutsch-Tunesier hatte sich im Spiel gegen Schalke eine Entzündung an der Achillessehne zugezogen und muss drei Tage mit dem Training aussetzen.

© SID

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