Fußball Bundesliga
Slomka will um Trainerjob bei Schalke kämpfen

Mirko Slomka möchte unter keinen Umständen seinen Posten als Übungsleiter von Schalke 04 hergeben. Der Stuhl des Chefcoachs soll jedoch bereits bedenklich wackeln.

Mirko Slomka, der im Kreuzfeuer der Kritik stehende Coach des Bundesligisten FC Schalke 04, will seinen Trainerjob beim Vizemeister nicht kampflos hergeben. "Ich werde kämpfen bis zum Ende, will beweisen, dass ich doch der Richtige für Schalke bin", sagte der 40-Jährige der Bild-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).

Allerdings hat er Manager Andreas Müller bereits gesagt: "Wenn du irgendwann das Gefühl hast, du musst mich rausschmeißen, dann mach dich rechtzeitig auf den Weg, damit du einen neuen Trainer hast." Zuletzt hatte Schalke in der Bundesliga zweimal in Folge verloren. S04-Präsident Josef Schnusenberg hatte erklärt, vielleicht brauche der Klub "mal einen Chefcoach, der internationales Standing hat".

Slomka denkt keineswegs an Rücktritt und will in den kommenden beiden Spielen am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) gegen Tabellenführer Bayern München und in der Champions League beim FC Porto am kommenden Mittwoch (3. März) die Wende erzwingen. "Mit einem Sieg am Samstag gegen die Bayern haben wir wieder gute Chancen auf Platz 3. Und wenn wir Mittwoch in Porto das Viertelfinale der Champions League erreichen, gewinnen wir Mill. und internationales Ansehen. Für diese zwei Spiele muss Schalke jetzt alle Kräfte bündeln."

Slomka hat Verständnis für Kritik

Dass die Führungsetage der Königsblauen Kritik am Coach äußerte, dafür hat der Fußballlehrer Verständnis: "Ich kenne die Mechanismen der Branche." Slomka verwies im Bild-Gespräch auf ein Telefonat mit Schalkes Aufsichtsrats-Boss Clemens Tönnies: "Es war ein sehr klares und sehr ehrliches Gespräch. Ich stelle mich dieser Herausforderung, will die Krise mit der Mannschaft meistern."

Schnusenberg hatte zuletzt mit Unverständnis darauf reagiert, dass der Cheftrainer die Winter-Neuzugänge Albert Streit, Ze Roberto und Vicente Sanchez bislang nur sporadisch eingesetzt hat. Das Trio war für rund sechs Mill. Euro verpflichtet worden, um das Saisonziel Champions-League-Teilnahme noch zu erreichen.

© SID

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