Fußball Bundesliga
Sosa hat die Rolle des Bankdrückers satt

Mittelfeldspieler Jose Ernesto Sosa hat seinen Abschied von Bayern München angekündigt, sollte sich der Dauer-Reservist bis Winter nicht in der Stammelf etabliert haben.
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Dauer-Reservist Jose Ernesto Sosa will Bayern München im Januar verlassen, sofern er bis dahin beim Rekordmeister nicht über die Rolle des Jokers hinauskommt. "Es ist bitter, aber ich bin Realist. Wenn sich bis Winter nichts ändert, muss ich einen neuen Klub suchen", sagte Sosa der Bild-Zeitung.

Auch Bayern-Manager Uli Hoeneß rechnet mit dem Abschied einiger Bayern-Profis in der Winterpause. "Der Kader wird sicherlich kleiner werden", sagte Hoeneß der Sport Bild: "Bei uns kann grundsätzlich jeder bleiben, der bleiben will. Aber ich gehe davon aus, dass sich der eine oder andere Spieler verändern will."

Als Streichkandidaten gelten neben Sosa die Verteidiger Breno, Christian Lell und Andreas Görlitz, die Mittelfeldspieler Anatoli Timoschtschuk und Alexander Baumjohann sowie Stürmer Luca Toni.

Der Argentinier war im Sommer 2007 von Estudiantes de la Plata an die Isar gewechselt, wo er seitdem nur Ergänzungsspieler ist und in 35 Bundesligaspielen nur zwei Treffer erzielte. Vor zwei Monaten hätte der Mittelfeldspieler München in Richtung 1. FC Köln verlassen können, die Bayern boten ihm das an. "Aber da lief schon der vierte Spieltag und ich hielt das für keine gute Idee", sagte Sosa.

Dafür, dass er sich bei den Münchnern bisher nicht durchgesetzt hat, macht der 24-Jährige vor allem sich selbst verantwortlich. "Die Einsätze, die ich bekam, habe ich nicht so genutzt, wie es hätte sein sollen. Ich beschwere mich bei niemandem, schon gar nicht bei meinen Mitspielern. Sie haben mich immer fair behandelt", sagte er. Seinen Wechsel zum FCB bereue er dennoch nicht, ergänzte Sosa.

© SID

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