Fußball Bundesliga
Später Heimsieg für die Eintracht

Eintracht Frankfurt hat sich am fünften Bundesliga-Spieltag dank Alexander Meier 2:1 (1:0) gegen den Hamburger SV durchgesetzt. Der Ex-Hamburger erzielte in der 87. Minute den Siegtreffer für die Eintracht.

Dank Alexander Meier bleibt Eintracht Frankfurt in der Bundesliga Spitzenreiter Bayern München auf den Fersen. Die Hessen besiegten Verfolger Hamburger SV durch zwei Treffer von Meier verdient mit 2:1 (1:0) und feierten damit den dritten Sieg im dritten Spiel vor heimischem Publikum. In der vergangenen Runde hatte die Eintracht gerade einmal fünf Heimpartien gewinnen können.

Ausgerechnet der Ex-Hamburger Meier avancierte mit seinen Saisontoren Nummer drei und vier (8. und 87.) zum Matchwinner. Für den HSV erzielte Rafael van der Vaart mit einem verwandelten Foulelfmeter den zwischenzeitlichen Ausgleich (82.). Dadurch verpasste das Team von Trainer Huub Stevens nicht nur den Anschluss zur Tabellenspitze, sondern verpatzte auch die Generalprobe für ihren anstehenden Einsatz im Europacup. Am Dienstag muss der HSV in der ersten Runde des Uefa-Cups beim bulgarischen Vertreter Litex Lowetsch antreten.

Früher Führungstreffer der Eintracht

Vor 51 500 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter WM-Arena dominierten die Gäste die Anfangsphase klar, wurden dann aber eiskalt erwischt. Ausgerechnet der erstmals in dieser Saison von Anfang an aufgebotene Mittelfeldspieler Markus Weissenberger bereitete die in dieser Phase überraschende Führung der Eintracht mustergültig vor. Der Österreicher, der noch auf seine Teilnahme an der Euro 2008 in seiner Heimat und der Schweiz hofft, bediente Meier mit einer feinen Flanke von der rechten Seite. Frankfurts bislang bester Torschütze zog aus elf Metern unhaltbar für HSV-Keeper Frank Rost zum 1:0 ab. Für den 1,96 Meter großen Meier war es bereits das sechste Tor im sechsten Pflichtspiel der Saison, nachdem er bereits im DFB-Pokal dreimal getroffen hatte.

In der Folge zeigten sich die Hamburger, die wieder auf die zuletzt fehlenden Rafael van der Vaart (Wadenverletzung) und Vincent Kompany (Rotsperre) zurückgreifen konnten, zusehends geschockt vom frühen Rückstand. Zumindest Keeper Rost behielt in der Drangphase der Hessen kühlen Kopf und rettete glänzend gegen Albert Streit (9.) und Sotirios Kyrgiakos (15.).

HSV nur bei Standards gefährlich

Nur ab und zu ließ die Stevens-Elf ihr Können aufblitzen, war zumeist nur durch Standards von Regisseur van der Vaart gefährlich. Die Gastgeber konnten sich dabei auf ihren Schlussmann Markus Pröll verlassen, der gegen die einzige HSV-Spitze Mohamed Zidan (13.) sowie Romeo Castelen (25.) auf der Hut war. Insgesamt wirkten die Aktionen der Norddeutschen nicht zwingend genug, während Frankfurt den technisch überlegenen Gästen auch ohne Kapitän Ioannis Amanatidis (Rippenblessur) viel Kampfgeist entgegensetzten.

Bezeichnend, dass der emsige Weissenberger auch an einer weiteren hochkarätigen Chance der Eintracht maßgeblich beteiligt war. Seinen Schuss aus halbrechter Position konnte Kompany (29.) gerade noch von der Linie bugsieren. Auch nach dem Wechsel waren die Hausherren auf einen schnellen Treffer aus. Doch Ersatzkapitän Christoph Spycher traf mit seinem fulminanten 18 Meter Schuss nur den Pfosten des HSV-Gehäuses (49.). Die Hamburger hielten aber weiter dagegen und erspielten sich durch Castelen (56.) und de Jong (66.) weitere Möglichkeiten.

In der 82. Minute kam der HSV durch van der Vaart dann doch zum Ausgleich, doch Meier war im Gegenzug erneut zur Stelle.

© SID

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