Fußball Bundesliga
Starke Leverkusener lassen Mainz keine Chance

Bayer Leverkusen hat einen wichtigen Etappensieg im Kampf um die Uefa-Cup-Plätze gelandet. Sergej Barbarez (2) und Nationalspieler Bernd Schneider schossen die Rheinländer zu einem 3:1 (2:0)-Sieg beim FSV Mainz.

Bayer Leverkusen hat seine Generalprobe für das Viertelfinal-Hinspiel im Uefa-Cup gegen CA Osasuna am Gründonnerstag bestanden und steuert auch in der Bundesliga weiter auf Europacup-Kurs. Das Team von Trainer Michael Skibbe siegte beim FSV Mainz 05 mit 3:1 (2:0) und fügte der bislang besten Rückrundenmannschaft die erste Heimniederlage in diesem Jahr zu. Doppeltorschütze Sergej Barbarez (41. und 44.) sowie Nationalspieler Bernd Schneider (52.) besiegelten den sechsten Auswärtssieg der Bayer-Elf, der die Mainzer wieder in akute Abstiegsgefahr bringt. Nach zuvor 19 Punkten in acht Spielen kassierten die Rheinhessen, für die lediglich Mohamed Zidan (75.) traf, die zweite Niederlage in Folge, während die seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagenen Leverkusener Uefa-Cup-Platz fünf verteidigten.

Vor 20 300 Zuschauern entwickelte sich von Anfang an eine unterhaltsame Partie, in der der Mainzer Markus Feulner in der ersten Halbzeit zur tragischen Figur avancierte. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler vergab gleich vier hochkarätige Chancen und legte dabei die großen Schwachstellen in der Bayer-Abwehr offen. Wegen der Gelbsperren von Jungnationalspieler Gonzalo Castro und Karim Haggui hatte Skibbe die rechte Defensivseite komplett umstellen müssen. Doch zumindest Leverkusens Keeper Rene Adler bewies erneut kühlen Kopf und vereitelte gegen Petr Ruman (21.) und Torjäger Mohamed Zidan (27.) weitere gute Möglichkeiten der zunächst deutlich überlegenen Mainzer.

Die Gäste indes zeigten, angeführt vom überragenden Nationalspieler Schneider, zwar gefällige Kombinationen im Mittelfeld, blieben vor dem FSV-Tor aber lange ungefährlich. Doch gleich die erste große Chance nutzte der bis dato unauffällige Barbarez. Der Ex-Hamburger sorgte mit seinem Kopfball-Treffer nach einer präzisen Flanke von Schneider für die überraschende Führung der Rheinländer. Die völlig konsternierten Gastgeber erlaubten sich nur drei Minuten später eine weitere Unkonzentriertheit in der Deckung und ließen erneut Barbarez aus elf Metern völlig frei zum Schuss kommen. Mit seinem sechsten Bundesliga-Saisontor stellte der Bosnier den Spielverlauf damit auf den Kopf.

Auch nach dem Wechsel präsentierte sich Bayer als die abgeklärtere und effektivere Mannschaft. Symptomatisch, dass Regisseur Schneider mit einem platzierten 20-Meter-Freistoß für die Vorentscheidung sorgte. Auch in der Folge hatten die Rheinländer noch diverse Konterchancen, während Mainz hilflos agierte.

© SID

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