Fußball Bundesliga
Staudt: "Wir müssen uns wehren"

Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart, hat die DFL nach der Kartellamts-Entscheidung zur zentralen TV-Vermarktung zu rechtlichen Schritten gegen die Bundesbehörde aufgefordert.

Präsident Erwin Staudt vom VfB Stuttgart hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) nach der Kartellamts-Entscheidung zur zentralen TV-Vermarktung zu rechtlichen Schritten gegen die Bundesbehörde aufgefordert. "Ich erwarte von der DFL jetzt eine klare Positionierung, dass wir die Entscheidung des Kartellamtes so nicht akzeptieren können. Ich denke, wir müssen uns wehren und juristisch dagegen vorgehen", sagte Staudt in Sonntag Aktuell.

Die Bonner Behörde hatte von der DFL in dieser Woche gefordert, eine zusammenfassende Berichterstattung von den Samstagsspielen der Bundesliga im Free-TV vor 20 Uhr zu garantieren. Die Liga befürchtet nun schwere finanzielle Einbußen und als direkte Folge Nachteile im internationalen Wettbewerb. "Die Entscheidung des Kartellamtes würde uns alleine mindestens fünf Mill. Euro pro Saison kosten", sagte Staudt.

Zumindest die kommende Spielzeit geht Staudt aber optimistisch an, weitere Zugänge für die Mannschaft von Trainer Armin Veh seien nicht geplant. "Ich sehe da im Moment keine Notwendigkeit", sagte er. Auch ein Abschied von Nationalspieler Mario Gomez noch vor Ende der Wechselfrist am 31. August zu Meister Bayern München komme nicht in Frage. "Für mich ist das Thema erledigt: Gomez bleibt!"

© SID

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