Fußball Bundesliga
Stevens-Nachfolge: HSV bleibt auf dem Teppich

Der Hamburger SV beschäftigt sich auf der Suche nach einem Nachfolger von Huub Stevens nicht mit potenziellen Startrainern wie Jose Mourinho. "Das wäre nach den Sternen gegriffen", erklärte HSV-Boss Bernd Hoffmann.

Trotz des sportlichen Höhenflugs bleibt man beim Hamburger SV auf dem Boden und baut auf der Suche nach einem neuen Trainer keine Luftschlösser. Ein Engagement potenzieller Star-Coaches wie Jose Mourinho wird beim Bundesliga-Urgestein ausgeschlossen. "Das wäre nach den Sternen gegriffen, und seit Ikarus wissen wir, dass das einem nicht gut bekommt", sagte HSV-Boss Bernd Hoffmann in einem Interview mit dem Stern (Donnerstag-Ausgabe). Der derzeitige Hamburger Trainer Huub Stevens wechselt zur nächsten Saison zum PSV Eindhoven.

Erneute Kritik an TV-Vertrag mit Kirch

Zudem erneuerte der Vorstandsvorsitzende der Hanseaten seine Kritik an dem von der Deutschen Fußball Liga (DFL) geschlossenen TV-Vermarktungsvertrag mit dem Münchner Medienunternehmer Leo Kirch. "Ich hätte mir schon gewünscht, dass sich die Bedenken, die es gab, auch in der Abstimmung widergespiegelt hätten. Nun warten wir erst mal ab, ob die Bankbürgschaft kommt. Wenn nicht, werden die Karten neu gemischt", meinte der 44-Jährige.

Der HSV hatte auf der außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung im vergangenen Oktober als einziger Klub gegen den Deal gestimmt. Er sei nicht überzeugt, dass mit dem Vertrag das Maximum ausgeschöpft werde, erklärte Hoffmann.

© SID

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