Fußball Bundesliga
Strutz: "Das Ergebnis ist natürlich ein Hammer"

Nach dem Debakel gilt es beim FSV Mainz 05 die Scherben aufzukehren. Nach dem 1:6 gegen Tabellenführer Werder Bremen stellte sich Präsident Harald Strutz den Fragen und bekannte: "Das Ergebnis ist natürlich ein Hammer."

Nach der 1:6-Heimschlappe gegen Bundesliga-Spitzenreiter Werder Bremen stellte sich Präsident Harald Strutz vom FSV Mainz 05 den Fragen des Sport-Informations-Dienstes (sid).

sid: "Harald Strutz, der FSV Mainz 05 hat beim 1:6 gegen Werder Bremen ein Debakel erlebt. Nach dem Absturz auf einen Abstiegsplatz herrscht im ganzen Umfeld Trauerstimmung. Wie haben Sie das Spiel erlebt?"

Harald Strutz: "Das Ergebnis ist natürlich ein Hammer. Das war eine richtige Klatsche. So blöd das jetzt klingt, aber wir haben zu Beginn gar nicht so schlecht gespielt. Die Mannschaft wollte unbedingt dagegenhalten. Aber wenn unsere Leistungsträger derart außer Form sind, dann kann so etwas passieren."

sid: "Vor allem der sonst so zuverlässige Nationalverteidiger Manuel Friedrich erwischte einen rabenschwarzen Tag..."

Strutz: "Manuel war total neben der Spur. Das erlebt man bei ihm ganz selten. Aber wir dürfen diese deftige Niederlage jetzt nicht die ganze Woche mit uns rumtragen. Wir werden im Umfeld Ruhe bewahren und unser Ziel, den Klassenerhalt, nicht aus den Augen verlieren. Die Situation ist zwar nicht angenehm, aber wir haben auch erst neun Spieltage absolviert."

sid: "In den vergangenen beiden Jahren konnte sich der FSV zum Ende der Saison immer noch steigern. Wie schwer ist das dritte Bundesliga-Jahr für ihren Klub?"

Strutz: "Es ist im Moment deshalb so schwer für uns, weil die Erwartungshaltung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Aber die Mannschaft hat sich nach den Abgängen im Sommer noch immer nicht gefunden. Das ist unser Problem."

sid: "So stark wie die Bremer hat selten ein Team am Bruchweg dominiert. Würden Sie darauf wetten, dass Werder Meister wird?"

Strutz: "Ja, ich wette, dass Bremen Meister wird. Sie spielen mit einer unglaublichen Überzeugungskraft. Auch wenn wir 2:0 geführt hätten, Werder hätte am Ende trotzdem gewonnen."

© SID

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