Fußball Bundesliga
Stürmer-Trio lässt den VfB wieder hoffen

Der VfB Stuttgart hat sich im Titelrennen der Bundesliga zurückgemeldet. Nach zuvor vier Spielen ohne Sieg sicherten Marco Streller, Benny Lauth und Cacau dem VfB einen 3:1-Heimsieg gegen Alemannia Aachen.

Der VfB Stuttgart hat seine Negativserie beendet und nach vier Bundesliga-Spielen ohne Sieg wieder einen Erfolg im Rennen um einen Platz in der Champions-League verbucht. Die Schwaben setzten sich am 27. Spieltag 3:1 (1:0) gegen Alemannia Aachen durch und brachten dem Aufsteiger die erste Pleite nach zuletzt sechs Partien ohne Niederlage bei. Der Schweizer Marco Streller (30.), der eingewechselte Benjamin Lauth (75.) und Cacau (84.) erzielten die Treffer für den VfB, Moses Sichone (59.) traf für Aachen zum zwischenzeitlichen 1:1.

Vor 43 000 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion agierten die Gastgeber in der Anfangsphase ohne die bei Heimspielen übliche Dominanz. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die zahlreichen Verletzungen. Neben Nationalstürmer Mario Gomez (Innenbandriss) fehlten Spielmacher Antonio da Silva (Sprunggelenksprobleme) sowie die beiden Innenverteidiger Serdar Tasci (muskuläre Probleme) und Mathieu Delpierre (Kniebeschwerden).

Da der VfB nicht richtig in Tritt kam, verbuchten die Gäste die erste gute Tormöglichkeit. Thomas Stehle scheiterte aus kurzer Distanz allerdings am Stuttgarter Nationaltorwart Timo Hildebrand (17.). Vier Minuten später war es dann VfB-Kapitän Fernando Meira, der die erste gute Chance der Platzherren per Kopf vergab.

Die Möglichkeit durch den Portugiesen wirkte auf die Stuttgarter wie ein Weckruf. Danach erhöhten die Schwaben den Druck und kamen zunächst durch den Brasilianer Cacau zu einer sehr guten Möglichkeit (29.). Keine 60 Sekunden später wurden die Bemühungen des VfB durch den fünften Saisontreffer von Streller per Kopf nach einer Ecke von Nationalspieler Thomas Hitzlsperger belohnt.

Auch im Anschluss blieben die Stuttgarter das klar bessere Team. Die Gäste-Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck, der 1992 als Spieler mit dem VfB die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, brachte in dieser Phase in der Offensive so gut wie Nichts zu stande und hätte sich über einen höheren Rückstand zur Pause nicht beschweren können.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gäste agiler und brachten das VfB-Gehäuse vor allem durch Weitschüsse einige Male in Gefahr. An der grundsätzlichen Feldüberlegenheit der Stuttgarter, die zum bisher letzten Mal im August 2006 zu Hause eine Niederlage kassierten (1:3 gegen Borussia Dortmund), änderte sich zwar nichts, dennoch gelang der Alemannia der nicht unverdiente Ausgleich durch das erste Saisontor Sichones. Lauth erlöste den VfB jedoch mit seinem ersten Treffer für die Stuttgarter.

© SID

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