Fußball Bundesliga
Stuttgart fertigt Frankfurt ab

Der VfB Stuttgart hat am 31. Spieltag in der Bundesliga einen ungefährdeten 4:1 (3:0)-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt eingefahren und sich auf Tabellenplatz fünf verbessert.

Der noch amtierende deutsche Meister VfB Stuttgart hat seine Chance auf die Qualifikation für den Uefa-Pokal gewahrt. Die Schwaben setzten sich hochverdient mit 4:1 (3:0) gegen Eintracht Frankfurt durch und kletterten durch den sechsten Heimsieg in Folge vorübergehend auf Platz 5. Die Hessen sind hingegen nach einer indiskutablen Leistung und nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Partien endgültig im Mittelmaß versunken.

Yildiray Bastürk mit seinen Saisontoren drei und vier (3. und 18.), Nationalstürmer Mario Gomez mit Treffer Nummer 16 (6.) und der Brasilianer Cacau (47.) erzielten die Tore für den VfB. Ioannis Amanatidis (63.) gelang nur noch der Ehrentreffer für die Gäste. Für Bastürk war es der erste Doppelpack bei den Schwaben. Zudem erkannte Schiedsrichter Markus Merk (Otterbach) einen Treffer von Roberto Hilbert (35.) wegen angeblichem Handspiel nicht an.

Vor 55 500 Zuschauern im ausverkauften Gottlieb-Daimler-Stadion erwischten die Stuttgarter einen Start nach Maß. Nach nur 129 Sekunden war Bastürk aus 18 Metern erfolgreich. Der Türke profitierte dabei von einem schweren Fehler von Sotirios Kyrgiakos. Der griechische Innenverteidiger, der nach zwei Nasenbeinbrüchen in Frankfurts Startelf zurückgekehrt war und mit Gesichtsmaske spielte, wollte bei einem Abwehrversuch offenbar einen Kopfball verhindern und bekam den Ball dabei nicht unter Kontrolle.

Im Anschluss war der VfB, der wie schon in der vergangenen Woche beim 1:4 bei Bayern München ohne die verletzten Fernando Meira und Thomas Hitzlsperger auskommen musste, deutlich überlegen. Cacau traf nach Vorarbeit von Bastürk per Kopfball den Pfosten (9.), Hilbert (30.), Cacau (39.) und Gomez (45.+1) vergaben vor der Pause weitere gute Gelegenheiten.

Die Gäste zeigten kaum Gegenwehr. Eintracht-Coach Friedhelm Funkel brachte in der Halbzeit in Mehdi Mahdavikia und Junichi Inamoto zwei defensive Spieler, um weiteres Unheil abzuwenden - allerdings ohne Erfolg. Cacau ließ Frankfurts Schlussmann Markus Pröll mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 4:0 keine Chance. Amanatidis beendete mit dem Ehrentreffer zumindest seine wochenlange Frankfurter Torflaute.

© SID

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