Fußball Bundesliga
Stuttgart kassiert Heimniederlage gegen Leverkusen

Am 27. Bundesliga-Spieltag hat Bayer Leverkusen im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz einen wichtigen Sieg beim VfB Stuttgart gefeiert. Die Torschützen beim 2:0-Erfolg waren Paul Freier (30.) und Dimitar Berbatow (88.).

Die Hoffnungen des VfB Stuttgart auf einen Platz im Uefa-Cup haben erneut einen Dämpfer erhalten. Gegen Bayer Leverkusen unterlagen die Schwaben am 27. Spieltag 0:2 (0:1) und sind damit nach zuvor drei Unentschieden in Serie nun seit vier Spielen in der Bundesliga ohne Sieg. Die Gäste nutzten durch ihren vierten Auswärtssieg die Chance, selbst wieder um Platz fünf und damit um den Einzug in den internationalen Wettbewerb mitzumischen.

Wegbereiter für Leverkusen, das zuvor ebenfalls drei Spiele sieglos geblieben war, war Paul Freier. Der ehemalige Nationalspieler traf in der 30. Minute zur nicht einmal unverdienten Führung für die Rheinländer, nachdem Carsten Ramelow mit einem Heber die Stuttgarter Abwehrspieler Ludovic Magnin und Matthieu Delpierre auf dem falschen Fuß erwischt hatte. Freier ließ mit seinem Schuss ins lange Eck den ehemaligen Leverkusener Torhüter Dirk Heinen, der den an der Achillessehne lädierten Nationalkeeper Timo Hildebrand vertrat, keine Chance. Zwei Minuten vor dem Ende sorgte Dimitar Berbatow mit seinem zwölften Saisontor nach Vorlage des eingewechselten Marko Babic für die Entscheidung.

Nach einer schwachen Vorstellung in der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber ihre stärksten Szenen vor allem nach dem Seitenwechsel, als Trainer Armin Veh für die enttäuschenden Jon Dahl Tomasson und Andreas Hinkel die Offensivkräfte Mario Gomez und Cacau aufs Feld geschickt hatte. Vor allem in den ersten 20 Minuten nach Wiederanpfiff stand die Bayer-Abwehr gehörig unter Druck. Bereits 40 Sekunden nach seiner Einwechslung schoss Gomez knapp am Tor vorbei, mit Schüssen im Zwei-Minuten-Takt sorgte anschließend Cacau für die bis dahin größte Gefahr für das von Jörg Butt gut gehütete Tor der Leverkusener (52., 54., 56.).

In den ersten 45 Minuten hatte der VfB große Probleme, die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Aus dem Mittelfeld kamen kaum Impulse, zu häufig machten sich die Schwaben durch Abspielfehler selbst das Leben schwer. Die einzige Chance hatte Danijel Ljuboja , doch Butt lenkte den Ball über die Latte (36.). Dagegen wirkten die Leverkusener, die zuletzt zu Hause gegen Mainz 05 und auswärts bei Arminia Bielefeld verloren hatten, vor 32 000 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion wesentlich zielstrebiger in ihren Aktionen.

© SID

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