Fußball Bundesliga
Stuttgart plant Beförderung von Horst Heldt

Um den jüngsten Bemühungen des FC Schalke um Horst Heldt zuvorzukommen, will VfB-Präsident Erwin Staudt den Sportdirektor der Stuttgarter in den Vorstand befördern.

Bundesligist VfB Stuttgart will das Werben von Schalke 04 um Horst Heldt mit der Beförderung seines Sportdirektors kontern. "Wir haben beim Aufsichtsrat den Antrag gestellt, den Vorstand auf drei Positionen zu erweitern", sagte VfB-Präsident Erwin Staudt der Stuttgarter Zeitung. Dem Gremium an der Spitze des Vereins gehören aktuell Staudt und Finanzdirektor Ulrich Ruf an, Heldt soll den neuen dritten Platz einnehmen.

Damit würden die Schwaben Heldt einen lange gehegten Wunsch erfüllen und dem 39-Jährigen einen Abschied in Richtung Schalke schwerer machen. Und tatsächlich scheint Heldt ins Grübeln geraten zu sein. "Mein Vertrag ist mein Bekenntnis, und der läuft noch bis 2012", sagte er am Freitag in Stuttgart.

Doch die Königsblauen werben offenbar massiv um ihn und wähnen sich dabei schon recht weit. "Wir haben mit Horst Heldt gesprochen, er will zu uns", sagte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies. Heldt würde auf Schalke das neue Führungsduo mit Trainer Felix Magath komplettieren, unter dem er als Spieler bei Eintracht Frankfurt und beim VfB aktiv war.

Doch Staudt hofft, Heldt mittels der Erweiterung des Vorstands am Neckar halten zu können. "Ich bin völlig entspannt, Horst Heldt hat noch einen Vertrag bis 2012 beim VfB, deshalb erübrigt sich eine Diskussion über seinen Wechsel nach Schalke. Er hat hier die volle Anerkennung und arbeitet in einem tollen Team", sagte er.

© SID

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