Fußball Bundesliga: Stuttgart stolpert in Leverkusen

Fußball Bundesliga
Stuttgart stolpert in Leverkusen

Der VfB Stuttgart hat am 24. Bundesliga-Spieltag den zweiten Tabellenplatz an Werder Bremen verloren. Die Schwaben verloren bei Bayer Leverkusen 1:3 (0:2). Woronin, Freier und Juan trafen für Bayer, Cacau für den VfB.

Der VfB Stuttgart hat in der Bundesliga die Gunst der Stunde nicht genutzt: Einen Tag nach dem 0:2 von Tabellenführer Schalke 04 unterlagen die Schwaben bei Bayer Leverkusen völlig verdient 1:3 (0:2) und haben damit weiterhin vier Punkte Rückstand auf die Königsblauen.

Vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften Bayarena sorgte ein Doppelschlag des Ukrainers Andrej Woronin (20.) und von Paul Freier (22.) innerhalb von drei Minuten für die Vorentscheidung. Der Brasilianer Juan (61.) erhöhte im zweiten Durchgang auf 3:0. Pech hatten die Gäste, dass Schiedsrichter Felix Brych beim Woronin-Tor eine Abseitsposition des Leverkusener Abwehrspielers Karim Haggui bei der Flanke von Bernd Schneider nicht erkannte. Am Ende reichte es für die Schwaben nur zum Treffer von Cacau (73.).

Die Partie bei regnerischem Wetter begeisterte über weite Strecken die Fans, denn beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, wobei die Stuttgarter zu fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. Der für Bundesliga-Top-Torjäger Mario Gomez in die Mannschaft gekommene Marco Streller vergab insgesamt drei gute Chancen in der 9., 13. und 47. Minute für den VfB, der über weite Strecken das Spiel offen gestalten konnte.

Angeführt vom überragenden Schneider zeigte Bayer allerdings eine der besten Saisonleistungen und hätte bei weiteren Chancen von Woronin (4./35./68., jeweils Pfosten) sowie von Freier (48.) und Tranquillo Barnetta (58.) das Resultat noch höher gestalten können. Zudem war Bayer-Torwart Rene Adler, der vor Wochenfrist beim 1:0 in Schalke Stammkeeper Jörg Butt als Nummer eins abgelöst hatte, ein sicherer Rückhalt. Die Stuttgarter, die zuvor aus den letzten fünf Spielen 13 Punkte sowie den Einzug ins Halbfinale im DFB-Pokal geschafft hatten, konnten trotz eifriger Bemühungen dem Spiel in der Schlussphase keine Wende mehr geben.

© SID

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