Fußball Bundesliga
Stuttgarter Auswärtsriesen siegen auch in Aachen

Die beste Auswärtsmannschaft der Bundesliga hat wieder zugeschlagen. Der VfB Stuttgart besiegte Aufsteiger Alemannia Aachen auf dem Tivoli mit 4:2 (2:1) und setzte sich damit in der Spitzengruppe fest.

Der VfB Stuttgart hat seinen Höhenflug in der Bundesliga fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh verbesserte sich durch einen 4:2 (2:1)-Erfolg bei Aufsteiger Alemannia Aachen zumindest bis zum Sonntag auf den zweiten Tabellenplatz und bleibt in dieser Saison auswärts weiter ungeschlagen. Mario Gomez (24.), Thomas Hitzlsperger (26.) sowie zweimal Marco Streller (46. und 63.) erzielten die Treffer für die Schwaben, die ihr 1 400. Bundesligaspiel absolvierten und nun schon seit sieben Begegnungen ohne Niederlage sind. Sascha Rösler (28.) und Vedad Ibisevic (86.) trafen für die Alemannia, die nach drei Niederlagen in Folge in der Tabelle weiter durchgereicht wird.

Vor 20 800 Zuschauern auf dem ausverkauften Tivoli entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Begegnung. Beide Teams waren offensiv eingestellt. Bei den Gästen, bei denen Streller den verletzten Cacau (Muskelverhärtung) ersetzte, führte Antonio da Silva geschickt Regie. Nach seiner Vorarbeit verfehlte Streller das Aachener Tor nur knapp (13.). Bei den Hausherren, die auf Reiner Plaßhenrich wegen Knieproblemen verzichten mussten, besaß Marius Ebbers die größte Möglichkeit zur Führung. Doch der Stürmer schoss Nationaltorhüter Timo Hildebrand in der 16. Minute vollkommen freistehend aus kurzer Distanz an.

Hitzlsperger trifft aus 25 Metern

Besser machte es U21-Nationalspieler Gomez, der einen Konter über Roberto Hilbert und Streller mit einem schönen Schuss ins lange Eck abschloss. Zwei Minuten später traf Nationalspieler Hitzlsperger aus 25 Metern.

Mitten in die Stuttgarter Euphorie hinein brachte Rösler den Aufsteiger noch vor der Pause zurück in die Partie, als er eine Vorarbeit von Sascha Dum verwertete.

Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahm der VfB sofort wieder das Kommando und stellte durch Streller nach glänzender Vorarbeit des überragenden Gomez den alten Abstand wieder her. Strellers zweites Tor sorgte frühzeitig für klare Verhältnisse.

© SID

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