Fußball Bundesliga
Stuttgarter Befreiungsschlag gegen Leverkusen

Meister VfB Stuttgart hat gegen Bayer Leverkusen einen ersten Schritt aus der Krise gemacht. Dank eines Treffers von Youngster Andreas Beck (72.) kamen die Schwaben zu einem 1:0 (0:0)-Sieg gegen die "Werkself".

Durch das erste Bundesliga-Tor des 20 Jahre alten Youngsters Andreas Beck hat der deutsche Meister VfB Stuttgart den ersten Schritt aus der Krise gemacht. Vier Tage nach der 0:2-Pleite in der Champions League gegen Olympique Lyon und nach zuletzt fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Folge setzten sich die Schwaben am elften Spieltag der Bundesliga dank des Treffers von Beck in der 72. Minute 1:0 (0:0) gegen Bayer Leverkusen durch.

Vor 51 000 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion wirkten die Stuttgarter, die ohne Fernando Meira, Pavel Pardo (beide gesperrt) Matthieu Delpierre, Antonio da Silva, Ludovic Magnin und Ciprian Marica (alle verletzt) auskommen mussten, in den ersten Minuten im Spielaufbau sowie in der Defensive nervös. Die Anlaufschwierigkeiten des Meisters kamen nicht von ungefähr, schließlich musste Trainer Armin Veh auf Grund der zahlreichen Ausfälle den erst 21 Jahre alten Bundesliga-Debütanten Marco Pischorn neben den jeweils noch ein Jahr jüngeren Serdar Tasci und Beck in der Abwehr aufbieten.

Erst nach zehn Minuten kam der VfB, der vor der Partie gegen Leverkusen in der laufenden Saison zehn seiner 15 Pflichtspiele verloren hatte, besser in Schwung. Vor allem der wochenlang an einer Fußverletzung leidende Nationalspieler Thomas Hitzlsperger erwies sich bei seiner Rückkehr ins Team als belebendes Element.

Trotz der Bemühungen der Schwaben hatten die Gäste, die am Donnerstag 1:0 im Uefa-Cup gegen den FC Toulouse erfolgreich waren, die erste gute Möglichkeit. Der Schweizer Tranquillo Barnetta konnte die Chance für die ohne die verletzten Bernd Schneider und Carsten Ramelow angetretenen Rheinländer aber nicht nutzen (15.).

Im Anschluss an diese Szene waren die Stuttgarter, die in der Königsklasse nach dem schlechtesten Start eines deutschen Meisters aller Zeiten (drei Niederlagen in drei Begegnungen) so gut wie ausgeschieden sind, zwar um ein druckvolles Spiel nach vorne bemüht, die kampfstarken Leverkusener ließen die Einheimischen aber kaum zur Entfaltung kommen. Die Gäste, die den an einem Magen-Darm-Virus leidenden Bundesliga-Torschützenkönig Theofanis Gekas in der 36. Minute einwechselten, gestatteten dem VfB vor dem Seitenwechsel nicht eine große Möglichkeit.

In der Pause musste Veh eine weitere personelle Hiobsbotschaft verkraften. Nationalspieler Roberto Hilbert kam nach einem Zusammenprall mit seinem Auswahl-Kollegen Stefan Kießling nicht zurück auf den Platz und wurde durch den 22 Jahre alten Julian Fischer - ebenfalls Debütant - ersetzt.

In der umkämpften zweiten Hälfte war der VfB war zwar bemüht, die besseren Chancen hatten allerdings die Leverkusener. Gekas (55., 59.) und Kießling (61.) waren vor dem Tor von Stuttgarts Keeper Raphael Schäfer aber nicht entschlossen genug. Dagegen traf Beck in Abstaubermanier.

© SID

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