Fußball Bundesliga
Stuttgarter Jubelarien auf Boulahrouz

Neuverpflichtung Khalid Boulahrouz ist beim VfB Stuttgart euphorisch empfangen worden. "Er ist der Typ, der ein Team führen kann" schwärmte Manager Horst Heldt.

Der niederländische Nationalspieler Khalid Boulahrouz ist beim Bundesligisten VfB Stuttgart mit hohen Erwartungen empfangen worden. "Er ist ein Spieler, der eine Mannschaft führen kann. Das hat er auch bei der EM gezeigt. Er besitzt eine Menge Qualität", sagte VfB-Manager Horst Heldt der Stuttgarter Zeitung.

Der 26 Jahre alte Abwehrspieler war am Montag kurz vor Mitternacht im Trainingslager der Schwaben im österreichischen Going eingetroffen und von Trainer Armin Veh und Heldt herzlich empfangen worden. Zuvor hatte er in Stuttgart den obligatorischen Medizin-Check bestanden. Am Dienstag wurden letzte Vertragsdetails mit seinem bisherigen Klub FC Chelsea geklärt.

Boulahrouz erhält einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2012. Die Ablösesumme für den Nachfolger von Fernando Meira, der die Stuttgarter verlassen wird, soll rund fünf Mill. betragen.

Der Niederländer, von 2004 bis 2006 beim HSV, gilt als schwieriger Typ. Doch dies ist für Heldt kein Problem: "Mir ist er in unseren Gesprächen gar nicht schwierig vorgekommen. Außerdem muss ein Spieler, der Verantwortung übernehmen soll, auch mündig sein - und das bedeutet, dass er sich Gedanken macht, die unbequem sein können."

Auch Gomez und Hitzlsperger zurück im Training

Neben Boulahrouz kamen am Montag auch die EM-Teilnehmer Thomas Hitzlsperger und Mario Gomez in Going an. Beide stiegen am Dienstag ins Training ein, am Mittwoch soll dann Nationalkeeper Jens Lehmann die Vorbereitung aufnehmen.

Im Fall Gomez machte Heldt noch einmal deutlich, "dass das Thema für mich erledigt ist". Der von Bayern München umworbene Angreifer müsse "mit vorneweg marschieren und die anderen mitreißen", forderte der VfB-Manager: "Er ist eines unserer Aushängeschilder. Das ist die Herausforderung für ihn." Der 23 Jahre alte Angreifer, der bei der EM enttäuschte, hat sich bisher noch nicht zu seinen Plänen geäußert.

© SID

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