Fußball Bundesliga
Stuttgarter Lazarett lichtet sich nicht

In Fernando Meira, Ciprian Marica, Arthur Boka, Antonio da Silva, Ludovic Magnin, Thomas Hitzlsperger und Matthieu Delpierre fehlen dem VfB Stuttgart sieben wichtige Spieler. Zumindest Yildiray Bastürk kann aber spielen.

Im Vorfeld der Bundesligapartie beim Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) leidet Meister VfB Stuttgart weiterhin unter erheblichen Personalsorgen. Nachdem VfB-Coach Armin Veh bereits sechs Stammspieler hatte ersetzen müssen, zog sich auch noch Linksverteidiger Ludovic Magnin bei der 0:1-Niederlage der Schweiz im Länderspiel gegen die USA am Mittwoch einen Muskelfaseriss zu und fällt mindestens zwei Wochen aus.

"So eine Situation habe ich in meinen 18 Jahren als Trainer noch nie erlebt. Deshalb wäre ich in Hamburg auch mit einem Punkt zufrieden", sagte Veh, der mit dem Meister als Tabellen-Zwölfter bereits 13 Punkte Rückstand auf Ligaprimus Bayern München aufweist. Hoffnung macht Veh alleine die Tatsache, dass er zumindest auf Neuzugang Yildiray Bastürk zurückgreifen kann und der HSV auf Rafael van der Vaart verzichten muss.

Neben dem gesperrten Kapitän Fernando Meira fehlen den Schwaben verletzungsbedingt Ciprian Marica, Arthur Boka, Antonio da Silva, Thomas Hitzlsperger und Matthieu Delpierre, der nach seiner Operation an der Patellasehne erst langsam wieder an die normale Belastung im Teamtraining herangeführt wird.

Unterdessen bestätigte VfB-Sportdirektor Horst Heldt, dass der italienische Erstligist AC Florenz seine Fühler nach Sami Khedira ausgestreckt hat. "Mario Gomez und Fernando Meira sind nicht die einzigen Spieler von uns, die begehrt sind. Der AC Florenz hatte schon letzte Saison ein Auge auf Sami Khedira geworfen. Das Interesse ist nicht abgeebbt, auch wenn kein konkretes Angebot vorliegt. Zudem hat er bei uns ja auch noch Vertrag bis 2009", erklärte Heldt.

Der verletzte Magnin forciert derweil offenbar einen Wechsel zu Ligakonkurrent Hertha BSC Berlin. Der Schweizer, dessen Vertrag zum Ende der Saison ausläuft , hat die Gespräche mit dem VfB vorerst auf Eis gelegt. Offenbar hat sich Magnin zum Ziel gesetzt, in Berlin noch einmal unter seinem Landsmann Lucien Favre zu trainieren. "Ich kenne ihn seit meiner Kindheit und würde gerne noch einmal unter ihm spielen. Er kann das Maximale aus mir herausholen", meinte Magnin.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%