Fußball Bundesliga
Stuttgarter Nullnummer in der Lausitz

Am 17. Bundesliga-Spieltag haben sich Energie Cottbus und der VfB Stuttgart mit einem torlosen Unentschieden getrennt. Die Schwaben überwintern damit in der Tabelle auf dem vierten Rang.

Der VfB Stuttgart hat zum Hinrundenabschluss in der Bundesliga an Boden verloren und überwintert lediglich auf einem Uefa-Cup-Platz. Die Schwaben mühten sich bei Aufsteiger Energie Cottbus zu einem 0:0 und mussten trotz zuletzt vier Spielen ohne Niederlage und Gegentor in der Tabelle Rekordmeister Bayern München auf den Champions-League-Platz drei vorbeiziehen lassen. In einer ereignisarmen Partie ohne große Torraumszenen erkämpften sich die Lausitzer dagegen nach zuvor vier Niederlagen einen wichtigen Zähler und überwintern auf einem Nicht-Abstiegsplatz.

Vor 13 650 Zuschauern im Stadion der Freundschaft entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit vielen Zweikämpfen. Die Gäste besaßen zwar mehr Spielanteile, konnten sich gegen die aggressiven Cottbuser aber nur selten gefährlich bis zum Energie-Gehäuse durchspielen. Auch der vom Cottbuser Torhüter Tomislav Piplica nur mit viel Mühe zur Ecke gelenkte Distanzschuss von Ludovic Magnin (27.), der für den formschwachen Roberto Hilbert ins Team gerückt war, verstanden die VfB-Profis nicht als Weckruf.

Die Cottbuser ihrerseits lauerten aus einer kompakten Defensive heraus auf Konter und versuchten über Standardsituationen zum Erfolg zu kommen. In der 36. Minute hatten die Energie-Profis allerdings Glück, als Schiedsrichter Felix Brych einen Ellenbogenschlag von Verteidiger Vragel da Silva im Luftzweikampf gegen Arthur Boka übersah und nicht mit der fälligen Roten Karte ahndete.

Auch im zweiten Spielabschnitt entwickelten die Gäste zunächst zu wenig Durchschlagskraft, um den Abwehrriegel der Hausherren zu knacken. In der 74. Minute hätte allerdings Brych Elfmeter für Stuttgart pfeifen müssen, als Linksverteidiger Daniel Ziebig Top-Torjäger Mario Gomez von den Beinen holte. Auf der gegenüberliegenden Seite bewahrte Nationaltorhüter Timo Hildebrand gegen den allein auf sein Tor zulaufenden Sergiu Radu sein Team vor einem Rückstand.

© SID

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