Fußball Bundesliga
Stuttgarter Personalkarussell gewinnt an Fahrt

Dem VfB Stuttgart steht ein spannender Sommer ins Haus. Nach dem Verkauf von Mario Gomez droht nun der Verlust von Serdar Tasci. Namhafte Neuzugänge werden ebenfalls gehandelt.

Der VfB Stuttgart ist weiter auf der Suche nach einem Ersatz für den zu Bayern München abgewanderten Nationalstürmer Mario Gomez und scheut dabei offenbar auch nicht vor Rekordsummen zurück. Zugleich muss der Bundesligist um den Verbleib von Serdar Tasci fürchten. Und auch die Einigung mit Milan Jovanovic von Standard Lüttich verzögert sich.

Wie der kicker aus "Insiderkreisen" erfahren haben will, soll der VfB bereits sein, rund die Hälfte der bis zu 35 Mill. Euro für Gomez eingestrichenen Ablöse in Demba Ba von Ligakonkurrent 1 899 Hoffenheim zu investieren. 16 bis 19 Mill. Euro seien für den Senegalesen im Gespräch.

Sportdirektor Horst Heldt sagte allerdings: "Ba ist ein hochinteressanter Spieler, aber aus den Medien wissen wir, dass er zwar wechseln möchte, Hoffenheim ihn aber nicht abgeben will." Ersatzkandidat soll dem Sportmagazin zufolge Marco Pantelic von Hertha BSC sein.

"Juve" buhlt weiter um Tasci

Derweil bemüht sich der italienische Rekordmeister Juventus Turin offenbar intensiv um U21-Nationalspieler Tasci. Laut Bild-Zeitung hat sich "Juve"-Geschäfstführer Jean-Claude Blanc mit Tascis Berater Uli Ferber getroffen, um über einen Wechsel zu sprechen.

"Juventus interessiert sich für mich. Ich habe Zeit, um über meine Zukunft nachzudenken. Im Moment denke ich nur an Stuttgart und meine Genesung", wird der 22 Jahre alte Innenverteidiger in Italien zitiert. Dort hieß es allerdings auch, Blanc habe die geplante Reise nach Stuttgart kurzfristig abgesagt. Ferber sagte unterdessen: "Ich empfehle Serdar, noch ein, zwei Jahre beim VfB zu bleiben."

Unklar ist derweil auch, ob der angestrebte Transfer von Lüttichs offensivem Mittelfeldspieler Jovanovic zu den Schwaben zustande kommt. Mit Standard soll sich der VfB über die Ablöse von rund fünf Mill. Euro weitgehend einig sein. Doch zwischen Stuttgart und dem Serben sind die Verhandlungen noch nicht so weit gediehen. Dennoch wird ein positiver Abschluss der Gespräche für den VfB erwartet.

© SID

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