Fußball Bundesliga
Stuttgarts Staudt sieht Schalke am Schluss vorne

Der Präsident des VfB Stuttgart, Erwin Staudt, hat vor dem Schlagerspiel der Bundesliga zwischen Schalke und den Schwaben den Gelsenkirchenern die Favoritenrolle zugeschoben. Er tippt im Meisterschaftskampf auf Schalke.

Der VfB Stuttgart sieht sich im Kampf um die Meisterschaft nicht ganz vorne. Zumindest glaubt Präsident Erwin Staudt ausgerechnet vor dem Spitzenspiel am Samstag bei Tabellenführer Schalke (15.30 Uhr/live bei arena) an die Königsblauen. "Ich tippe auf Schalke, weil die einen kompakten Eindruck machen - und weil Kevin Kuranyi wieder trifft", erklärte Staudt in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung. Die Schwaben haben als Tabellendritter vor den letzten neun Spieltagen vier Punkte Rückstand auf die "Knappen".

Obwohl Stuttgart als Halbfinalist auch im DFB-Pokal noch alle Chancen auf einen Titel hat, denkt Staudt primär perspektivisch. "Wir wollen die Qualität der Mannschaft weiter verbessern, ohne dass wir vom Weg der Vernunft abweichen", betonte der 59-Jährige, der für die kommenden vier Jahre einen besonderen Wunsch hat: "Ich will am liebsten einen Titel gewinnen."

Staudt steht beim VfB vor der Fortsetzung seiner Amtszeit, nachdem der Aufsichtsrat am vergangenen Wochenende den einstimmigen Beschluss gefasst hatte, den Präsidenten bei der Mitgliederversammlung Mitte des Jahres für eine zweite Dienstperiode bis 2011 vorzuschlagen.

Staudt hat sich zwar noch etwas Bedenkzeit erbeten, will den eingeschlagenen Weg aber eigentlich fortsetzen. "Mir liegt sehr viel daran, dass wir mit dem Team weiterarbeiten können, das wir uns in den vergangenen Jahren aufgebaut haben", sagte der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland, der im Juni 2003 Manfred Haas als VfB-Boss abgelöst hatte.

© SID

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