Fußball Bundesliga
Teber beschert Hoffenheim den Herbsttitel

Der eingewechselte Kapitän Selim Teber hat 1899 Hoffenheim zur Herbstmeisterschaft geschossen und die traumhafte Hinrunde des Bundesliga-Neulings gekrönt. Mit dem 1:1 (0:1) in einem hart umkämpften Spiel gegen Schalke 04 überflügelte der Aufsteiger am Sonntagabend doch wieder Rekordmeister Bayern München und überwintert dank der um vier Tore besseren Tordifferenz vor den punktgleichen Münchnern auf dem Platz an der Sonne.

HOFFENHEIM. Schalke war zwar durch Gerald Asamoah (40.) in Führung gegangen, machte sich dann aber selbst das Leben schwer, als Nationalspieler Jermaine Jones in der 57. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Teber, der in der 49. Minute für den wegen einer Muskelverletzung ausgeschiedenen Chinedu Obasi ins Spiel gekommen war, schaffte mit einem direkten Freistoß den Ausgleich. Die letzten zehn Minuten mussten die Gäste sogar nur noch mit neun Spielern überstehen, weil auch Orlando Engelaar Gelb-Rot sah.

Rangnick freut sich auf den Urlaub

"Am Schluss hätten wir dieses Spiel gerne noch gewonnen, aber es war bemerkenswert, wie die Mannschaft nach dem 0:1 zurückgekommen ist. Ich freue mich schon über Platz eins, aber ich hätte mich noch mehr gefreut, wenn wir zwei Punkte mehr geholt hätten", sagte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick. "Jetzt können wir unseren Urlaub richtig genießen", sagte Torschütze Teber: "Wir wollen jetzt in der Rückrunde genau so weiterspielen." Schalkes Sportdirektor Abdreas Müller ärgerte sich allerdings über Jones' Platzverweis. "Bei der zweiten Aktion war es kein Foul", meinte Müller.

Hoffenheim verabschiedete sich ungeschlagen (sieben Siege, zwei Unentschieden) aus dem Mannheimer Carl-Benz-Stadion, das mit 26 300 Zuschauern erneut ausverkauft war, In der Rückrunde wird der Aufsteiger seine Heimspiele in der neuen Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim austragen.

Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw kauften die Schalker, die auf Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi (Oberschenkel-Blessur) verzichten mussten, den Gastgebern mit ihrer aggressiven Spielweise zunächst den Schneid ab und zeigten die beste Vorstellung seit langem. Dagegen offenbarte die Hoffenheimer Innenverteidigung um Matthias Jaissle ungewohnte Unsicherheiten, so dass Asamoah (3.) und Halil Altintop (9.) schon früh zu guten Chancen kamen.

Seite 1:

Teber beschert Hoffenheim den Herbsttitel

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%