Fußball Bundesliga
Torhungrige Bochumer schlagen Wolfsburg

Zum Abschluss des zwölften Bundesliga-Spieltags hat der VfL Bochum den VfL Wolfsburg 5:3 (4:0) besiegt. Die "Wölfe" verloren dadurch den Kontakt zu den Uefa-Cup-Plätzen, Bochum verschaffte sich Luft im Abstiegskampf.

Der VfL Bochum hat seine Krise beendet und die Abstiegsränge in der Bundesliga verlassen. Nach einem furiosen Spiel stoppten die Westfalen mit einem 5:3 (4:0) gegen den VfL Wolfsburg ihre Negativserie von zuletzt neun Pflichtspielen ohne Erfolg und stärkten ihrem Trainer Marcel Koller mit dem Torfestival eindrucksvoll den Rücken. Die Wolfsburger, die zuvor sieben Mal hintereinander unbezwungen geblieben waren, verpassten dagegen den Kontakt zur Spitzengruppe.

Der überragende Stanislav Sestak (4. und 44.) mit seinen Saisontoren Nummer fünf und sechs sowie der Ex-Wolfsburger Marcel Maltritz per Foulelfmeter (20.) und Danny Fuchs (42.) sorgten schon vor der Pause für die Vorentscheidung. Die Gäste verkürzten durch Marcel Schäfer (50.) und Grafite (56.) auf 2:4, bevor Joel Epalle (63.) und erneut Grafite (73.) trafen.

Die Wolfsburger Abwehr war in der ersten Halbzeit vor 20 940 Zuschauern wie von allen guten Geistern verlassen. Die Defensive der "Wölfe" lud die Bochumer förmlich zum Toreschießen ein, vor allem Anthar Yahia (29.) und Sestak (40.) hätten bei ihren Großchancen das Ergebnis sogar noch höher gestalten können.

Bochums Schlussmann Rene Renno, der für den am Rücken verletzten Jan Lastuvka das Tor der Platzherren hütete, musste nur einmal ernsthaft eingreifen und parierte den Flachschuss von Vlad Munteanu (16.) mit einer Fußabwehr in Klassemanier. Spätestens nach dem verwandelten Foulelfmeter von Maltritz, den Wolfsburgs Torwart Simon Jentzsch mit einem Foul an Marcin Mieciel verursacht hatte, verloren die Gäste völlig ihre Ordnung, die sie nach einer Kabinenpredigt von Trainer Felix Magath allerdings wiederfanden.

Magath brachte Pablo Thiam für Facundo Quiroga sowie Edin Dzeko für Munteanu, und Wolfsburg kam wie verwandelt aus der Kabine. Nach den Anschlusstreffern durch Schäfer und Grafite kam bei Bochum die Verunsicherung wieder, die auch Epalles Treffer nicht beseitigen konnte. Grafite verkürzte erneut, und die Gäste verpassten mehrfach die Möglichkeit, direkten Anschluss zu knüpfen.

© SID

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