Fußball Bundesliga
Tuchel: "Habe nicht an den Startrekord gedacht"

Für Mainz-Trainer Thomas Tuchel hat der Startrekord keine Bedeutung, Felix Magath war "völlig unzufrieden". Der SID hat die Trainerstimmen des 7. Spieltages zusammengestellt.

FSV Mainz 05 - 1 899 Hoffenheim

Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "In der ersten Halbzeit hat uns etwas das Zutrauen gefehlt. Auch das schnelle 1:0 hat keine Sicherheit gegeben. Hoffenheim hat uns vor große Probleme gestellt. Nach der Pause haben wir es dann besser gemacht und waren ständig torgefährlich. Ich habe während des Spiels nicht einmal an den Rekord gedacht, und das ist für mich auch jetzt kein Thema."

Trainer Ralf Rangnick (1 899 Hoffenheim): "Auch wenn es sich nach einem 2:4 komisch anhört, war unser Spiel am Ball über weite Strecken gut. Bis zum Elfmeter zum 2:4 war das Spiel offen. Bei den Gegentoren haben wir natürlich nicht gut ausgesehen. Diesen Vorwurf kann man der Mannschaft machen."

Borussia Mönchengladbach - VfL Wolfsburg

Trainer Michael Frontzeck (Borussia Mönchengladbach): "Die Mannschaft hat heute ein Riesen-Spiel gegen den Ball gemacht. Das gibt Hoffnung für die nächsten Wochen. Ich weiß aber nicht, was wir verbrochen haben und die wievielte Entscheidung gegen uns das heute war. Ich bin inzwischen davon ab, zu sagen, das gleicht sich in einer Saison aus. Dann hätten wir noch einiges gut. Die Mannschaft hat aber fantastisch reagiert."

Trainer Steve Mcclaren (VfL Wolfsburg): "Ich bin enttäuscht von meiner Mannschaft. Wir haben hier eine Chance verpasst. Ich bin enttäuscht, dass wir nach dem Tor nicht nachgesetzt haben. Wir haben es uns aber auch selbst schwer gemacht, wenn man den Ball so oft verliert, dann gerät man unter Druck."

Hamburger SV - 1. FC Kaiserslautern

Trainer Armin Veh (Hamburger SV): "Ich kann nachfühlen, wie sich mein Kollege fühlt. Für uns war es fast tödlich, nach zwei Minuten schon zurückzuliegen. Es war ein Gegner, der gut steht und immer gefährlich mit seinen schnellen Leuten ist. Deswegen war es ein sehr schweres Spiel für uns. Es war ein ganz wichtiger Sieg, auch wenn er etwas glücklich war. Es war ganz wichtig, dass wir nie aufgegeben haben."

Trainer Marco Kurz (1 FC Kaiserslautern): "Meine Mannschaft hat ein sehr, sehr gutes Spiel für einen Aufsteiger beim HSV gezeigt. Wir wollten immer wieder Nadelstiche setzen und den Gegner zwingen, einen Rückstand hinterherzulaufen. Das ist uns sehr gut gelungen. Bei zwei Lattentreffern hat uns einfach das Glück gefehlt. Es ist enorm, dass wir solche Spiele mit einer solchen Vielzahl an Chancen verlieren."

SC Freiburg - 1. FC Köln

Trainer Robin Dutt (SC Freiburg): "Die Mannschaft hat von der ersten Minute an da weitergemacht, wo sie zuletzt aufgehört hat. Die erste Halbzeit war sehr ordentlich. Nach dem Sonntagsschuss zum 2:2 haben wir das Spiel kurz aus der Hand gegeben, aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie total gefestigt ist."

Trainer Zvonimir Soldo (1. FC Köln): "Das Zweikampfverhalten vor dem ersten Gegentor hat mit Bundesliga nichts zu tun. Nach dem 0:2 haben wir eine Reaktion gezeigt. Dann wollten wir zuviel und wurden bestraft. Insgesamt war es über 90 Minuten zu wenig, um etwas mit nach Hause zu nehmen."

1. FC Nürnberg - Schalke 04

Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Nach dem Ausgleich haben wir Angst vor der eigenen Courage bekommen, haben das Spiel aus der Hand gegeben. Aber es zeichnet diese Mannschaft aus, dass sie an sich glaubt und dann auch noch das Siegtor macht. Wir haben das Spiel unter dem Strich verdient gewonnen."

Trainer Felix Magath (Schalke 04): "Ich bin natürlich völlig unzufrieden. Was meine Mannschaft geboten hat, war kein Vergleich zu dem Spiel in der Champions League. Da haben wir viel investiert, heute haben wir uns zurückgehalten. Die zweite Halbzeit wurde durch die Hinausstellung bestimmt, die uns getroffen hat. Aber wir haben da unsere Möglichkeiten nicht genutzt und hinten unerklärliche Fehler gemacht, katastrophale Fehler. Wahrscheinlich war der eine oder anderr in Gedanken schon bei seiner Nationalmannschaft."

Hannover 96 - FC St. Pauli

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Nach dem frühen Gegentor war es umso schwerer, weil wir von St. Paulis Auswärtsstärke wussten. St. Pauli hat defensiv richtig gut gearbeit, sie haben es uns brutal schwer gemacht. Wir hatten mehr Ballbesitz und mehr vom Spiel, und St. Pauli hat das Spiel gespielt, was eigentlich wir spielen. Der Konter zum Tor war einfach wunderbar. Es war ein verdienter Sieg für St. Pauli, weil wir keine Mittel gefunden haben."

Trainer Holger Stanislawski (FC St. Pauli): "Nach der nicht so guten Leistung gegen Dortmund haben wir defensiv vieles richtig gemacht. Die Jungs haben immer wieder die weiten Wege gemacht. Das hat gut geklappt. Wir freuen uns über den dritten Dreier. Er war ein weiterer Schritt in die richtig Richtung."

© SID

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