Fußball Bundesliga
Van Buytens Tor-Premiere beschert Bayern den Sieg

Titelverteidiger Bayern München hat durch einen 2:1 (1:0)-Sieg über Energie Cottbus den Kontakt zu Tabellenführer Werder Bremen gehalten. Bastian Schweinsteiger und Daniel van Buyten trafen für den Rekordmeister.

Bayern München hat im letzten Heimspiel des Jahres mit viel Mühe einen weiteren Rückschlag abwenden können. Der deutsche Meister gewann nach einer über weite Strecken schwachen Vorstellung gegen Energie Cottbus knapp mit 2:1 (1:0) und wahrt dadurch den Anschluss an Spitzenreiter Werder Bremen. Für Cottbus, das sich lange Zeit tapfer gegen die vierte Niederlage in Folge wehrte, war es bereits das siebte Spiel in Folge ohne Sieg.

Vor 69 000 Zuschauern benötigten die Münchner ohne den gelbgesperrten Niederländer Mark van Bommel jedoch die Mithilfe von Energie-Keeper Tomislav Piplica zur 1:0-Führung. Der Bosnier faustete einen Schuss von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger in der 42. Minute ins eigene Netz. Die Gäste kamen in der 52. Minute durch Steffen Baumgart zwar zum Ausgleich. Doch Münchens Abwehrspieler Daniel van Buyten machte nur eine Minute später per Kopf nach Freistoß von Schweinsteiger die Hoffnung von Energie zunicht, wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Es war der erste Bundesliga-Treffer des Belgiers für den Rekordmeister.

Dabei war das Team von Petrik Sander eine halbe Stunde die bessere Mannschaft. Sergiu Radu und Baumgart scheiterten jedoch an Oliver Kahn oder der Latte des Münchner Gehäuses. Die Bayern spielten ideenlos und erlaubten sich viel zu viele Fehler, um die gut gestaffelte Cottbuser Defensive in Gefahr zu bringen. Bezeichnenderweise schossen die Gastgeber erst in der 31. Minute durch Schweinsteiger das erste Mal aufs Tor der Cottbuser. Aus dem Spiel heraus gelang den Münchnern fast gar nichts.

Nach dem Wechsel brachte Bayern-Trainer Felix Magath Sebastian Deisler und erstmals nach knapp sechswöchiger Verletzungspause auch Lukas Podolski, das Niveau beim deutschen Rekordmeister wurde dadurch aber nicht viel besser. Die Bayern waren zwar überlegen, gefährlich wurde es fast nur bei Standardsituationen.

© SID

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