Fußball Bundesliga
Van Gaal ist "noch auf der Suche"

Louis van Gaal erwartet Rekordmeister Bayern München erst in mehreren Wochen in Topform. "Ich bin immer noch auf der Suche nach der richtigen Kombination", sagte der FCB-Trainer.

Bayern Münchens Trainer Louis van Gaal hat trotz des holprigen Saisonstarts in der Bundesliga ein erstes positives Fazit gezogen, erwartet den deutschen Meister aber erst in einigen Wochen in Bestform. "Es dauert noch mindestens sechs Spiele. Wir müssen diese Periode überleben. Ich bin immer noch auf der Suche nach der richtigen Kombination", sagte der Niederländer vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total! live) gegen den 1. FC Köln.

Auch wenn der FC Bayern bisher erst vier Punkte aus drei Liga-Spielen geholt hat, sei er dennoch "sehr zufrieden", so van Gaal: "Wir haben den Supercup gewonnen, haben in der Liga zwei Punkte mehr als letztes Jahr und haben in der Champions League sehr gut angefangen. Ein 2:0 gegen Rom ist ein Riesenergebnis."

Gegen "Angstgegner" Köln, gegen den die Bayern in der Allianz-Arena noch nicht gewinnen konnten, erwartet van Gaal drei Punkte. "Wir müssen das Spiel gewinnen", verdeutlichte der Coach. Die Kölner werden aber wie der AS Rom "mit zehn Mann verteidigen. Das wird sehr schwierig." Dass es in der Liga nach dem Auftritt in der Königsklasse Motivationsprobleme geben könnte, glaubt van Gaal nicht: "Die Fokussierung kostet die Spieler zwar mehr Energie, aber deshalb sind sie auch Profi beim FC Bayern."

Absage an Rotation

Auch wenn am Dienstag in Hoffenheim bereits die nächste Herausforderung ansteht, sieht van Gaal von einer Rotation ab. "Die Spieler brauchen den Spielrhythmus, weil sie keine gute Vorbereitung hatten." Die kurzen Pausen seien vielleicht mental ein Problem, "körperlich aber nicht".

Die große Konkurrenz im Bayern-Kader sieht der 59-Jährige indes nicht gerade positiv. "Konkurrenz macht die Spieler nicht besser. Das gibt Druck. Ein Trainer wechselt da auch schneller, aber die Spieler benötigen Vertrauen. Ich bin deshalb für das Harmonie-Modell", sagte er. Dass er Spieler wie Andreas Ottl und Edson Braafheid am Samstag wieder auf die Tribüne schicken müsse, sei auch für eine Mannschaft "nicht gut".

© SID

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