Fußball Bundesliga
Vata tritt gegen Boulahrouz nach

Fatmir Vata hat wegen seiner Verletzung aus dem Spiel beim Hamburger SV heftige Kritik an Gegenspieler Khalid Boulahrouz geübt. "Das war ein Foul für das Gefängnis", wetterte der albanische Stürmer von Arminia Bielefeld.

Das Foulspiel mit Verletzungsfolge aus dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV will Fatmir Vata offenbar nicht auf sich beruhen lassen. Der albanische Stürmer von Arminia Bielefeld hat jetzt noch einmal verbal nachgetreten und harte Kritik an seinem Gegenspieler Khalid Boulahrouz geäußert. "So einer muss raus aus der Bundesliga. Der ist ein Kannibale", sagte der Albaner der Neuen Westfälischen: "Der DFB muss etwas unternehmen. Das war ein Foul für das Gefängnis." Vata hatte sich bei der 1:2-Niederlage gegen den HSV eine Knöchelverletzung zugezogen.

Der niederländische Nationalspieler Boulahrouz hatte nach seinem Tritt gegen Vata später auch noch dessen Ersatz Artur Wichniarek bei einer harten Aktion verletzt, sich zunächst uneinsichtig gezeigt ("Die Bielefelder sind nicht hart genug"), anschließend aber entschuldigt.

Vata droht neben einer dreiwöchigen Verletzungspause auch eine Sperre durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), da er nach seiner Auswechslung den HSV-Anhängern mehrfach den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt hatte. "Die haben mich als Scheiß-Albaner angemacht, da bin ich durchgedreht", erklärte Vata. Wegen einer ähnlichen obszönen Geste hatte die Uefa am vergangenen Freitag den portugiesischen Nationalspieler Cristiano Ronaldo von Manchester United für ein Europacup-Spiel gesperrt.

© SID

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