Fußball Bundesliga
Veh: "Haben das Spiel selbst verloren"

Der deutsche Meister VfB Stuttgart ist mit nur einem Zähler aus den ersten beiden Spielen schwach in die neue Saison gestartet. "Wir haben das Spiel selbst verloren", meinte Coach Armin Veh nach dem 1:3 in Berlin.

Nach dem 1:3 bei Hertha BSC Berlin hat sich Armin Veh, der Trainer des VfB Stuttgart, der Presse gestellt.

Frage: "Wie fällt Ihr Fazit nach diesem überraschenden Ergebnis aus, das nach der ersten Halbzeit ja nicht zu erwarten war?"

Armin Veh: "Für uns ist Berlin mal wieder keine Reise wert gewesen. Aber das Spiel hätte durchaus auch anders ausgehen können. Wir haben die erste Halbzeit bestimmt und hätten nach der Führung auf das 2:0 gehen müssen. Doch wir haben den letzten Druck vermissen lassen. Dann bekommen wir einen Elfmeter, der - wie mir gesagt worden ist - keiner war, woraufhin passierte, was nicht passieren darf. Wir waren uns zu sicher, das noch umbiegen zu können, wie wir es schon oft geschafft haben. Wir haben das Spiel selbst verloren."

Frage: "Ihre Mannschaft wirkte nach dem Ausgleich wie gelähmt." Veh: "Gelähmt war sie sicher nicht. Aber geschockt. Das darf einer Mannschaft mit unserem Potenzial nicht passieren."

Frage: "Muss man jetzt von einem Fehlstart sprechen?"

Veh: "Wir haben einen Punkt aus zwei Spielen geholt. Wenn sie das einen Fehlstart nennen wollen, muss ich ihnen zustimmen."

Frage: "Wie werden Sie jetzt mit der Situation umgehen? Es scheint eine Menge Gesprächsbedarf in den nächsten Tagen zu geben."

Veh: "Normalerweise ja, aber ja kaum jemand da ist, weil viele zu Länderspielen unterwegs sind, muss ich bis Donnerstag mit den Gesprächen warten. Dadurch wird es nicht einfacher bis zur Partie am Samstag gegen Duisburg."

Frage: "Im Mittelfeld haben Ihnen Ricardo Osorio und Yildiray Bastürk gefehlt. Hat das die Leistung Ihres Teams beeinflusst? Was haben die beiden?"

Veh: "Es waren ja längst nicht die Einzigen, die fehlten. Trotzdem haben wir eine Mannschaft, die gut Fußball spielen kann. Zu Verletzungen sage ich Ihnen nichts mehr. Das soll die medizinische Abteilung tun."

© SID

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