Fußball Bundesliga
Veh: "Nicht gedacht, dass es so schwierig wird"

Nach der Heimpleite gegen Hertha BSC Berlin forderte Armin Veh seine Spieler zu mehr Konzentration auf. Über das Ausmaß der sportlichen Krise ist selbst der VfB-Coach überrascht.

Spätestens nach der 1:3-Niederlage gegen Hertha BSC ist klar: der VfB Stuttgart befindet sich sportlich in der Krise. Über deren Ausmaß zeigte sich sogar Trainer Armin Veh gegenüber den fragenden Journalisten überrascht.

Frage: "Der VfB steht nach zwei Spielen in der Rückrunde noch ohne Punkt da und das Erreichen des Minimalziels, die Qualifikation für den Uefa-Pokal, wird immer schwieriger. Wie bewerten Sie die Situation?"

Armin Veh: "Es gibt nach der Niederlage in Schalke und nun dem 1:3 gegen Hertha keinen Grund, warum wir nach oben schauen sollten. Wir müssen uns davon lossagen, dass wir international eine Rolle spielen können. Die Spieler sollten sich erstmal wieder auf elementare Dinge konzentrieren und eine Linie finden."

Frage: "Was können Sie in dieser Situation tun?"

Veh: "Dass es eine schwierige Saison wird, war mir klar. Dass sie so schwierig wird, habe aber selbst ich nicht gedacht. Aber wir werden auch diese Krise meistern."

Frage: "Sie haben vor dem Spiel für Ihre Verhältnisse deutliche Worte an die Mannschaft gerichtet, doch geholfen hat es nichts. Wie werden Sie nun reagieren?"

Veh: "Da muss ich erst eine Nacht drüber schlafen. Ein Verbalschlag macht ja auch keinen Sinn."

Frage: "Manager Horst Heldt hat gesagt, dass jetzt keine Rücksicht mehr auf Namen genommen wird. Schließen Sie sich dem an?"

Veh: "Die Alternativen sind ja nun auch nicht so groß. Was mich auch ärgert ist, dass sich die Spieler aus der zweiten Reihe nicht richtig aufdrängen."

Frage: "Konsequenzen hat es schon auf der Torhüterposition gegeben, wo Sie dem 19-Jährigen Sven Ulreich den Vorzug gegenüber Raphael Schäfer gegeben haben. Wird Ulreich nun für den Rest der Saison zwischen den Pfosten stehen?"

Veh: "Er wird auf jeden Fall beim nächsten Spiel beim MSV Duisburg spielen. Er war ja an allen drei Gegentoren machtlos und hat in der ein oder anderen Situation noch gut gehalten. Unser Problem ist es, dass wir es dem Gegner generell zu leicht machen, Tore zu erzielen. Da müssen wir schleunigst ansetzen.

© SID

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