Fußball Bundesliga
Veh: "Wir sind noch kein Meister"

Nach dem Sprung des VfB Stuttgart an die Tabellenspitze hat sich Armin Veh im Interview den Fragen der Journalisten gestellt. Gratulationen will der Trainer noch nicht annehmen: "Abgerechnet wird am Schluss."

Der VfB Stuttgart hat am 33. Spieltag der Bundesliga mit dem 3:2-Erfolg beim VfL Bochum einen Riesenschritt auf dem Weg zum Gewinn der deutschen Meisterschaft gemacht. Trotz der blendenden Ausgangslage vor dem Saisonfinale am kommenden Samstag bleibt Trainer Armin Veh gewohnt zurückhaltend.

Frage: "Herr Veh, Schalke und Bremen verlieren, der Vfbstuttgart gewinnt 3:2 in Bochum und geht mit zwei Punkten Vorsprung in den letzten Spieltag - darf man Ihnen schon zur Meisterschaft gratulieren?"

Armin Veh: "Auch wenn das ein langweiliger Spruch ist: Abgerechnet wird am Schluss. Wir sind noch kein Meister. Es waren in dieser Saison schon ein paar Mannschaften deutscher Meister und dann waren sie es wieder nicht. Natürlich werden wir alles dafür geben, aber abgerechnet wird nach dem 34. Spieltag."

Frage: "Gönnen Sie Ihrer Mannschaft nach dieser Klasseleistung auf der Rückfahrt wenigstens ein kleines Gläschen?"

Veh: "Ein Gläschen gibt´s im Zug nicht, höchstens ein Gläschen Wasser."

Frage: "Fürchten Sie, dass Ihre Mannschaft in der kommenden Woche gegen Energie Cottbus ähnlich wie Schalke in Dortmund am Druck zerbrechen könnte?"

Veh: "Wir stehen doch schon seit Wochen unter Druck. Wichtig ist, dass man bei allen Dingen, die man todernst nimmt, auch ein bisschen locker bleibt. Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir das nächste Woche auch schaffen. Und wir haben allen Grund, locker zu sein. Wir haben die direkte Champions-League-Qualifikation geschafft. Die nimmt uns jetzt keiner mehr. Die Jungs sind ein Team, und das leben sie auch. Wir werden auch in dieser Woche vernünftig und konzentriert arbeiten."

Frage: "Ihre Mannschaft hat in Bochum außergewöhnliche Qualitäten gezeigt und in einer so wichtigen Saisonphase zweimal einen Rückstand aufgeholt. Kann man mit einer breiteren Brust ins Saisonfinale gehen?"

Veh: "Dass meine Mannschaft zurückkommen kann, ist nichts Neues. Das hat sie in dieser Saison schon häufiger bewiesen."

Frage: "Mit der Einwechslung von Mario Gomez haben Sie ein goldenes Händchen bewiesen. Kurze Zeit später erzielte er das wichtige 2:2 ..."

Veh: "Das war ein psychologischer Wechsel, auch ein Zeichen an die Fans, dass noch nichts verloren ist. Eigentlich waren 35 Minuten Spielzeit nach seiner Verletzung noch zu viel für ihn. Dass er uns mit dem Tor direkt so helfen konnte, war natürlich klasse."

© SID

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