Fußball Bundesliga
VfB-Coach Trapattoni gesteht eigene Fehler ein

Giovanni Trapattoni hat kurz vor der Winterpause eigene Fehler eingestanden und sich mitverantwortlich für das schwache Abschneiden der Schwaben in der Bundesliga gemacht. "Ich wollte anfangs zu viel ändern", so "Trap".

Er kam als Hoffnungsträger nach Stuttgart, sollte den VfB in die Spitze der Bundesliga führen. Nach 16 Spielen sieht die Bilanz der Schwaben allerdings mager aus. Kurz vor der Winterpause hat Star-Trainer Giovanni Trapattoni eigene Fehler eingestanden und eine selbstkritische Bilanz gezogen. "Nach den guten Spielen im Liga-Pokal war ich wohl zu optimistisch. Ich wollte zu Beginn zu viel auf einmal ändern", sagte der 66-Jährige den Stuttgarter Nachrichten. "Die halbe Mannschaft ist neu und wer weiß, wie Fußball funktioniert, versteht, dass es in der Anlaufphase zwangsläufig Probleme gab", blickt der "Maestro" aber zuversichtlich in die zweite Hälfte der Meisterschaft. "Wir können einen Platz im Uefa-Cup auf jeden Fall erreichen."

Dabei verteidigt er seine "Rotation", für die Trapattoni viel Kritik einstecken musste. "Ich wollte, dass alle Spieler meine Spiel-Philosophie verstehen und einüben können. Erst dann habe ich mir den Stamm gesucht", verteidigt er seine "Wechselspiele". Zudem sei es eben schwer, das Innenleben einer Mannschaft von außen zu beurteilen. Daneben fordert er von der Vereinsführung und den Fans weiterhin Geduld. "Die Mannschaft muss reifen. Es ist praktisch unmöglich, einen Spieler wie Alexander Hleb eins zu eins zu ersetzen, aber junge Spieler wie Christian Tiffert, Thomas Hitzlsperger, Marion Gomez, Christian Genter und Matthieu Delpierre haben enormes Potenzial."

"Trap" feiert Silvester in Dubai

In der Winterpause will Giovanni Trapattoni zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder in Urlaub fahren und löst damit ein Versprechen bei Ehefrau Paola ein, deren Zustimmung für sein Engagement in Stuttgart er mit der Aussicht auf einen gemeinsamen Urlaub einholte. Über den Jahreswechsel reist er mit ihr nach Dubai auf die arabische Halbinsel. "Aber wahrscheinlich denke ich da auch wieder Tag und Nacht an den Fußball und meine Arbeit beim VfB", sagt er lachend.

© SID

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