Fußball Bundesliga
VfB-Manager Heldt legt sich mit Hundt an

In der Frage um die Zukunft von Trainer Armin Veh hat sich Stuttgarts-Manager Horst Heldt mit Aufsichtsrats-Chef Dieter Hundt angelegt. Der Aufsichtsrat dürfe lediglich "eine Entscheidung abnicken".

Offenbar ist Manager Horst Heldt von Bundesligist VfB Stuttgart nach den ständigen Diskussionen um die Zukunft von Trainer Armin Veh der Kragen geplatzt. Der ehemalige Profi hat jedenfalls deutliche Worte in Richtung von Aufsichtsrat-Chef Dieter Hundt geschickt. "Herr Hundt hat viel Ahnung vom Fußball. Wir sind für Hinweise und Anregungen dankbar, die Entscheidung trifft aber die sportliche Leitung und der Vorstand. Der Aufsichtsrat darf dann abnicken", meinte Heldt ein wenig provokant, nachdem Hundt am Mittwoch betont hatte, dass es wesentlich mehr als zwei Kandidaten für den Trainer-Posten gebe.

Coach Veh, der nur einen Vertrag bis zum Saisonende besitzt, ist von den nicht enden wollenden Diskussionen mittlerweile genervt und sieht vor dem Spiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/live bei Premiere) sogar den sportlichen Erfolg in Gefahr. "Es vereinfacht die Situation nicht, wenn die Spieler jeden Tag andere Namen von möglichen Trainerkandidaten in der Zeitung lesen", kritisierte Veh. Der Ex-Profi macht sich indes weiterhin Hoffnung auf eine Vertragsverlängerung beim VfB. Veh: "Wir haben vereinbart, dass wir schauen, ob wir zueinander passen. Für mich ist es eine große Chance."

Hundt hatte Veh, der vor rund fünf Wochen den entlassenen Cheftrainer Giovanni Trapattoni abgelöst hatte, mehrfach als "Übergangslösung" bezeichnet. Zuletzt gab es Gerüchte über eine Verpflichtung von Meistertrainer Christoph Daum (Fenerbahce Istanbul), die VfB-Präsident Erwin Staudt aber dementierte.

© SID

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