Fußball Bundesliga
VfB Stuttgart geht vor Gericht in die Offensive

Der deutsche Meister VfB Stuttgart kämpft nach einer juristischen Niederlage weiter um seinen Sponsor bwin. Die Schwaben haben vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart einen Änderungsantrag eingereicht.

Der deutsche Meister VfB Stuttgart zieht für seinen Sponsor bwin sogar vor Gericht. Nachdem der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim Ende Juli die Schwaben dazu verpflichtet hatte, vorerst jegliche Werbung für den privaten Sportwettenanbieter zu unterlassen, reichte der VfB beim Verwaltungsgericht Stuttgart einen weiteren Änderungsantrag ein.

Mit Hilfe dieses Antrages soll das Werbeverbot wie bereits im vergangenen Sommer bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache durch den Europäischen Gerichtshof (Eugh) aufgehoben werden. Schließlich kassiert der VfB jährlich rund eine Million Euro von dem Wettanbieter.

"Entscheidung im Hauptverfahren in Brüssel"

"Der Vertrag behält weiter seine Gültigkeit, auch wenn wir natürlich enttäuscht sind über die Entscheidung. Bei den Heimspielen gegen Schalke und Duisburg haben wir die Werbung bereits verdeckt", erklärte Geschäftsführer Rainer Mutschler, der bis zu einer "Entscheidung im Hauptverfahren" in Brüssel auf einen erneuten Aufschub des Werbeverbots setzt, auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid).

Bis zu einer endgültigen Klärung seitens des Europäischen Gerichtshofs, ob das staatliche Wettmonopol auch in Zukunft beibehalten wird, bleibt die Rechtslage in Deutschland weiter unübersichtlich. In der vergangenen Saison hatte bereits das OVG Bremen dem Bundesligisten Werder die bwin-Werbung untersagt.

© SID

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