Fußball Bundesliga
Völler sieht in Adler die dauerhafte Nummer eins

Der Torwartwechsel bei Bayer Leverkusen zu Rene Adler könnte für Jörg Butt das Ende seiner Zeit beim Werksklub bedeuten: Sportdirektor Rudi Völler spricht sich deutlich für den neuen Shootingstar Adler aus.

Die Zeit von Torhüter Jörg Butt beim Bundesligisten Bayer Leverkusen scheint sich nach dem Wechsel zu Rene Adler dem Ende zuzuneigen. "Vielleicht gibt es bald wieder einen Wechsel. Ich glaube es im Moment nicht, weil Rene Adler dieses Potenzial hat, lange unser erster Torwart zu bleiben. Die Situation ist ähnlich wie bei Frank Rost auf Schalke", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler am Sonntag im DSF-Doppelpass.

Der frühere DFB-Teamchef würde Routinier Butt, der durch eine Rotsperre seinen Platz an den erst 22 Jahre alten Adler verloren hatte, gerne auch als Nummer zwei halten, könnte aber auch verstehen, wenn sich Butt anderweitig umsieht. "Wir reden von einem sehr guten Torwart, und dass er jetzt Anfragen bekommt von anderen Vereinen, ist klar. Ich hätte gern, wenn Jörg bei uns bleibt. Denn zwei gute Torleute im Kader sind besser als nur einer", meinte Völler.

Adlers Leistungen überraschen selbst Völler

Adler hatte großen Anteil an den Leverkusener Siegen in Schalke (1:0) und gegen Stuttgart (3:1). "Die Enttäuschung von Jörg Butt ist verständlich. Aber es war immer klar, dass Rene Adler unsere Zukunft im Tor ist", meinte Völler, der Butt gute Leistungen unter anderem beim 0:0 im Uefa-Cup in Blackburn bescheinigte: "Adler hat vor einigen Jahren unter Michael Skibbe in der U20-Nationalmannschaft eine tolle WM gespielt. Jörg Butt wusste von dem Konkurrenzkampf, hat ihn angenommen und letztlich auch zu Beginn der Saison gewonnen. Aber es war immer klar, dass sich die Situation auch ändern kann. Dass es zum jetzigen Zeitpunkt so weit ist, haben wir alle nicht erwartet."

© SID

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