Fußball Bundesliga
Vorlautem Wiese steht Ärger ins Haus

Tim Wiese hat sich im Anschluss an das Nordderby gegen Hamburg (2:0) über ein Megaphon unsportlich gegen den HSV geäußert. Nun ermittelt der DFB. Wiese entschuldigte sich bereits.

Nationaltorhüter Tim Wiese droht Ärger durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB): Der DFB-Kontrollausschuss wird ein Ermittlungsverfahren gegen den Torwart des Bundesligisten Werder Bremen einleiten. Wiese hatte sich am Sonntag nach dem Ende des Heimspiels gegen den Hamburger SV (2:0) vor der Bremer Fankurve über ein Megaphon unsportlich gegenüber dem gegnerischen Verein geäußert.

"Es tut mir wirklich leid, so etwas werde ich sicherlich nicht wieder tun, aber ich habe mich von der euphorischen Stimmung im Fanblock mitreißen lassen. Mir wurden die Worte vorgesagt, da habe ich es ins Mikrofon gebrüllt. Das war nicht in Ordnung", sagte Wiese.

Der Kontrollausschuss wird ihn zu einer zeitnahen Stellungnahme zu dem Vorgang auffordern. Nach Vorliegen und Auswertung der Stellungnahme wird über den Fortgang des Verfahrens entschieden werden.

Allofs: "So etwas darf nicht passieren"

"Das ist nicht das Fairplay, für das Werder Bremen steht. Es war sicherlich nicht böse gemeint, aber so etwas darf nicht passieren. Unser Verhältnis zum Hamburger SV ist von Respekt geprägt und so wird es auch bleiben", meinte Geschäftsführer Klaus Allofs.

Werder hatte den Nordrivalen im Halbfinale des DFB-Pokals und des Uefa-Cups ausgeschaltet und mit dem Sieg am Sonntag auch die Meisterträume des HSV endgültig zerstört.

© SID

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